Tag 25 & 26: Jeden Tach hol‘ ich den Presslufthammer aus der Werkzeuchkammer und dann mach ich krach... Heute gibt es zum ersten Mal ein Doppelpack. Das liegt daran, dass beide Tage quasi gleich verlaufen sind. Beide Tage ging es an die Booysen Park Primary School, wo fleißig gewerkelt wurde, damit die Kinder dort nach den Ferien einen Schulhof finden, der zum Spielen und Toben einlädt. Es wurden Löcher gebuddelt (eigentlich müsste man sagen, sie wurden gehämmert, denn ohne Presslufthammer ging da nicht viel), Spielfelder auf die tristen Pflastersteine gepinselt und Reifen zum Hüpfen und Klettern im Boden versenkt. Während ich (Janne) am ersten Tag den Studenten noch alleine bei der Arbeit half, bekam ich am zweiten Tag tatkräftige Unterstützung von Anke und Inken. Ich glaube wir sind uns alle einig, es war bockanstrengend (vor allem wegen der Hitze), aber es hat auch großen Spaß gemacht und sich gut angefühlt, diesen Kindern, die wirklich nicht viel haben, den Schulalltag ein bisschen zu verschönern. Einen Unterschied gab es allerdings doch zwischen Tag 25 und 26. Denn während wir am Mittwoch nach getaner Arbeit an den Strand gingen um uns zu Sonnen, gingen wir am Donnerstag vor der Arbeit am selben Strand auf Schatzsuche. Leider muss Anke am Mittwoch am Strand auf unglückliche Weise ihr Ring aus unserem Pennerkoffer gefallen sein, was sie aber erst spät abends bemerkte. Am nächsten Morgen standen wir also um 7:00 auf um den Strand zu durchkämmen (mit großen Kämmen, siehe Spaceballs „Durchkämmt die Wüste!“) ...leider ohne Erfolg. Bis uns ein Ehepaar darauf aufmerksam machte, dass am Hoby Beach ein Mann mit Metalldetektor unterwegs sei. Wir also Foxi gesattelt und zum Hoby Beach geknattert. Und Zack, Marc gefunden. Wir ihm also unser Problem geschildert, ihn eingefangen und mit zu unserem Strand genommen. Und nach zwei rostigen Kronenkorken und einem Randstück hatte er dann auf einmal Ankes Ring in der Hand! Ein reiner moderner Schatzsucher! ...und Finder!
in knappen shorts und nassem khakihemd durch den dschungel vom ostkap, fern vom basiscamp... wir reiten nie auf modewellen, hab'n nur schwachsinn unter unser'm tropenhelm!
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