Sonntag, 31. Oktober 2010

30 cent für harry knitter (der haarige töpferer)

Tag 55: Heute war nicht sonderlich viel los, denn Janne hat sich 'ne ordentliche Erkältung eingefangen. Sind also nur fix in die Greenacres Mall gefahren, wo mir dann wieder eingefallen ist, wie schrecklich ich überfüllte Malls finde. Sonderlich lange sind wir also nicht geblieben. Also ging's weiter ins Internetcafé, den Blog updaten und ein bisschen skypen.
Und weil wir im Kino erfahren haben, dass bald das Harry Knitter-Finale in zwei Teilen kommt, haben wir uns in der Videothek (die Videothek mit den ältesten Filmen der Welt!) den ersten Harry Knitter-Teil für 30 Cent ausgeliehen. Schön Zauberaction, dabei ist uns erstmal aufgefallen, dass John Cleese ja einen Hausgeist in dem Film spielt, tschööön. Wir mögen John Cleese.

Samstag, 30. Oktober 2010

Hauufeeeeen!

Tag 54: Heute Morgen stand für mich (Janne) wieder Protea auf dem Zettel. Anke war wieder fleißig für ihre Professorin. Man könnte schon fast sagen „Business as usual“. Zumindest von meiner Seite jedoch keineswegs langweilig, denn wenn man ganz ehrlich ist, gibt es im Protea House kein „usual“. Das einzige „usual“ auf das man sich verlassen kann, ist dass man am Ende sicher etwas anderes macht, als das was man ursprünglich geplant hatte und das man mit Sicherheit ein bisschen improvisieren muss. Trotzdem klappt am Ende immer alles irgendwie und so sind sowohl die Kinder als auch ich am Ende der Stunde meist glücklich und zufrieden. Nach Feierabend ging es dann an den Strand, denn heute war das Wetter seit längerem mal wieder richtig gut! Kaum Wind, keine Wolken, aber dafür viel Sonne. Sogar so viel, dass wir heute zum ersten mal ohne Neos den Sprung in den indischen Ozean gewagt haben. Und als wir erstmal drin waren, war es sogar überraschend angenehm. Nachdem das dann auch „geschafft“ war ging es ein weiteres mal ins Stadion. Vorher noch kurz ein Stopp im Angelos gemacht, schnell was gegessen und dann ab ins absolute Parkchaos. Während wir uns noch Gedanken machten, ob wir wohl an einer Stelle an der man in Schland mit ziemlicher Sicherheit zumindest einen Strafzettel bekommen hätte, vielleicht sogar abgeschleppt worden wäre, stehen bleiben konnten, parkte der Rest munter auf Bürgersteigen oder fuhr kurzerhand Absperrzäune von Baustellen um, um dann dort stehen zu bleiben. Und so war es auch keine Überraschung, dass wir nach dem Spiel vorne, hinten, links und rechts zugeparkt waren ...T.I.A.! Das Spiel war jedoch, so fern ich das mit meinem äußerst beschränkten Rugbywissen einschätzen kann, sehr gut. Es war auf jeden Fall deutlich spannender als das letzte und es ging mal wieder ordentlich zur Sache im diesmal ausverkauften(!) Nelson-Mandela-Bay-Stadion. Jede Menge Karambolagen und Menschenhaufen, aber nur ein verletzter ...wie machen die Jungs das bloß? Nach dem Spiel dann noch eine Stunde Stau und dann ab in die Koje.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

bayworld

Tag 53: Heute morgen wurden wir von Paul an der Straße vor'm Summer Seas eingesammelt, denn er wollte mich ins Bayworld (eine Art Naturkundemuseum hier in P.E.) bringen, wo ich (Anke) vielleicht bald ein Praktikum machen kann. In guter alter Paul-Manier (I'll be there in 10 seconds!) mal wieder viel zu früh. Haare föhnen und kämmen, zueinander passende Klamotten finden und Frühstück waren also leider nicht drin. Nur noch getoppt von Paul's trockenem Humor: "Na? Meinst du die nehmen dich so wie du aussiehst? Mit ungekämmten Haaren und so?". Als ob ich mir sonst die Haare kämmen würde?!!! ;). Wir also zum Bayworld gezischt, ein richtig cooles, interaktives Museum, das auch als Art Schule dient. Die Lehrer waren alle unglaublich nett und haben uns sofort eingeladen am Montag noch einmal vorbeizuschauen und mitzuhelfen. Um 8h geht's los, diesmal vielleicht sogar mit gekämmten Haaren.
Nach einer kurzen Führung durch's Museum, sind Janne und ich dann wieder Richtung WG gelaufen und haben erst einmal ein bisschen ausgespannt und am Schreibtisch gesessen. Dann ging's auch schon wieder ab ins Internetcafé in Walmer für ein paar Blog-Updates und Gesurfe (versuchen gerade herauszufinden wieviel Übergewicht man bei der Lufthansa mitnehmen kann ;)).

surfen, kino und barney's...

Tag 52: Heute war's Wetter wieder Bombe, wir also rein in die Badeschlüpfer und zum Surf Centre gehuscht. Da schnell Wetsuit und Brett ausgeliehen und ab ging's ins Wasser. Schön war's! Es hat richtig Spaß gemacht. Janne surft schon richtig gut und ich bin mittlerweile zumindest auf dem aufsteigenden Ast. Es ist wirklich sackschwer, aber wenn man dann 'ne Welle bekommt hat man auch was von dem ganzen Gepaddel, auch wenn ich eine Menge blaue Flecke davon getragen hab.
Abends haben wir uns dann auf den Weg ins Kino gemacht und "The Switch" mit Jennifer Aniston geguckt, hat uns gut gefallen. Danach ging's noch kurz ins Barney's auf ein Bier mit Marcel.

Dienstag, 26. Oktober 2010

halloooooo alltag

Tag 50+51: Der Alltag ist zurück, deshalb gibt's gestern und heute auch im Doppelpack ;). Gestern war außer Postkarten schreiben, spazieren gehen am Strand, Muscheln einpacken und verschicken und Zimmer aufräumen gar nicht mal so viel los. Abends haben wir noch nach einem neuen Internetcafé gesucht, waren aber nur semi-erfolgreich: haben zwar eins gefunden, Internet war aber nicht wirklich gut. Heute haben wir uns also wieder auf die Suche begeben und ein neues gefunden. Das Internet ist top (das sieht man auch daran, dass die Fotos endlich drin sind), aber das Café ist ein bisschen raus in Walmer, nicht gerade um die Ecke. Wir werden hier also noch eine Weile sitzen und unseren Blog updaten! Außerdem wollen wir nach Flugtickets gucken, denn wir wollen gerne noch einmal nach Durban fliegen und vielleicht auch Kapstadt.
...außerdem hatte ich (Janne) heute auch noch meinen ersten Arbeitstag an der Malabar Primary School. Lief wie ein Länderspiel, ein Traum!

bis baldrian

Tag 49: Heute sind Ute, Venja und Hampi wieder zurück nach Deutschland geflogen und nicht nur wir sondern auch Südafrika schien ziemlich traurig darüber zu sein, denn es regnete ununterbrochen. Weil der Flohmarkt leider aufgrund des schlechten Wetters ausfiel, haben wir noch einen Spaziergang am Strand gemacht und waren ne Runde Pizza essen. Dann ging es ab zum Flughafen auf Wiedersehen sagen. Während die drei also im Flugzeug nach Johannesburg saßen, fuhren wir wieder zurück in die WG. Abends sind wir noch zu einem Jazzkonzert ins Godwana hier in P.E. gegangen, die Musik konnte uns allerdings nicht wirklich vom Hocker reißen, obwohl der Trompeter ein Knaller war.

waaaaaaaaaaaaaaleeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

Tag 48: Endspurt! Nach nem richtig leckeren Frühstück stellten wir uns dem Rest der Strecke zurück nach P.E, denn ein paar Stunden Fahrt hatten wir noch vor uns. Nach ca. zwei Stunden kamen wir in Jeffreys Bay an, dem ersten Ort unserer Reise. Dort gab's Kaffee und ein bisschen Shopperei und weiter ging's nach Hause. Kurz vor P.E. kam dann der Knaller: Waaaaaleeee! Länger hätten wir auch nicht auf sie gewartet. Sie waren an der Küste in der Nähe von Seaview kurz vor P.E.. Wir sind der Meinung, dass es drei Stück waren, einer davon hat immer mit seiner Schwanzflosse auf's Wasser gehauen. Wir waren uns alle einig, das war der perfekte Abschluss für unsere Reise und haben eine ganze Weile dort gestanden und gestaunt.
In der WG angekommen, haben wir erstmal unsere Sachen ausgepackt und ein bisschen Pause gemacht. Danach ging es weiter zum Angelos für eine große Portion Pasta.... ....die bei so manchem ordentlich Magenschmerzen auslöste ;). Also keine Pasta mehr im Angelos, aber wat soll's. Nächstes Mal gib's dann halt Pizza ;).

dresscode: heute nur im frack!

Tag 47: Bye bye Cape Town.... :( Heute ging's wieder zurück Richtung P.E.. Vormittags sind wir allerdings noch einmal auf den Signal Hill gefahren, von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf ganz Cape Town und den Tafelberg. Von da aus ging es mit dem Auto bereits vollbeladenen Foxy auf die Peninsula, bis zum Kap der guten Hoffnung haben wir es allerdings nicht geschafft, das wäre zu weit gewesen. Dafür waren wir aber am Boulders Beach und haben eine Pinguin-Kolonie besucht, die dort an der Küste lebt. Diese Tiere sind einfach unglaublich. Sie können einfach stundenlang direkt vor einem stehen und einen skeptisch anschauen ;). Sie müffeln zwar ordentlich, das hätte uns aber trotzdem nicht dran gehindert einen einzupacken. Aber sie hatten es dort so schön, sie mit nach hause zu nehmen hätten wir mit unserem gewissen nicht vereinbaren können. So ne schöne Strandidylle hätten wir ihnen in unserer Badewanne niemals zaubern können.
Gegen 16h haben wir uns dann schweren Herzens auf den Weg nach Plettenberg Bay begeben... Eine Baustelle reihte sich an die andere. An machen Baustellen standen wir bis eine halbe Stunde vor einer roten Ampel (hinter uns ein kilometerlanger Stau) und aus der entgegenkommenden Richtung kam einfach mal gar kein Auto. Oder nach 20 Minuten kam ein Mähdrescher (noch besser wäre ne Rikscha gewesen oder ne Schnecke). Naja... So war es... Unsere Ankunftszeit in Plettenberg Bay verzögerte sich also um Stunden und es wurde zunehmend dunkler. Abends bzw. nachts fahren ist in Südafrika ein ziemliches Unterfangen, denn die Fahrbahnmarkierungen sind oft schlecht und die Südafrikaner haben zwar alle ein Auto, nach ihrem Fahrstil nach zu urteilen aber keinen Führerschein. Janne hat die Strecke jedoch sehr souverän gemeistert und uns sicher bis ins nächste Hostel nach Plettenberg Bay gefahren.


i make you good price

Tag 46: Auch wenn wir alle noch die lange Autofahrt in den Knochen hatten, ging es heute morgen wieder früh raus. Schließlich galt es, die kurze Zeit in Kapstadt zu nutzen! Während Anke sich auf den Weg zu ihrer Professorin machte, machten wir uns fertig um die Stadt unsicher zu machen. Ute, Venja und Hampi haben sich dann auch bald auf den Weg gemacht, Anke und ich kamen hinterher. Auf einem großen Markt nahe der Longstreet, hatten wir sie dann auch schon wieder eingeholt. Dort konnten wir uns vor „Sonderangeboten“ kaum retten. So ziemlich jeder der Händler versprach uns den besten Preis. Wirklich überall wurden wir angesprochen und wenn man nicht aufpasste hatte man plötzlich irgendwas in den Händen, was man eigentlich gar nicht haben wollte ...manchmal  erwischte man sich sogar, wie man schon mitten in Preisverhandlungen steckte ohne ursprünglich irgendwas kaufen zu wollen. Die Jungs und Mädels wussten schon, wie sie es anstellen mussten und so zogen wir voll beladen mit Tüten und Taschen weiter zur Waterfront, wo es laut Reiseführer den besten Kaffee der Welt geben sollte. Die Waterfront mutete allerdings eher touristisch an und auch das sagenumwobene Kaffee entpuppte sich als Franchisecafé. Der Kaffee war trotzdem nicht schlecht. Tja und dann war der Tag eigentlich auch schon wieder um, also alle ins Taxi (bei dem man sich zwischendurch ernsthaft fragte, ob es den nächsten Hügel schaffen würde - Foxy glich im Vergleich selbst vollgeladen einer Bergziege) und zurück ins Hostel. Da noch schnell eine bisschen Skip-Bo gezockt und dann ab in die Koje, schließlich stand am nächsten Tag schon wieder die Rückreise auf dem Programm.

Montag, 25. Oktober 2010

wie lange noch???

Tag 45: Nach einem nicht mehr zu übertreffenden Frühstück, wurde Foxy wieder einmal vollgeladen und wir machten uns auf den Weg nach Kapstadt. Den ersten Teil der Strecke fuhr ich, damit Janne mal ein bisschen verschnaufen konnte. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mit der Gangschaltung, was am Hang manchmal ein bisschen brenzlig war, aber wir sind nur ein bisschen zurückgerollt ;) (Schuldi ihr Lieben! ;)). Habe mich aber schnell mit Foxy angefreundet, wir sind jetzt SO (Finger über Kreuz). Es ging bergauf und bergab, wobei bergab immer ziemlich gut war und bergauf immer ziemlich schlecht, Foxy hatte schon ganz schön zu kämpfen. In Mossel Bay wurde uns schließlich bewusst, wie weit der Weg bis Kapstadt noch sein würde. Dort machten wir eine kurze Verschnaufpause und einen Fahrerwechsel, Janne fuhr den zweiten Teil der Strecke bis nach Swellendam, wo wieder ich übernahm und bis kurz vor Kapstadt fuhr, dann wieder Janne bis zu unserem Hostel im Gardens, ein Stadtteil von Kapstadt. Mit unseren Hostels hatten wir wirklich insgesamt eine Menge Glück, denn auch das Ashanti, dass Hostel im Kapstadt, war richtig gut. Die Zimmer waren groß, mit hohen Decken, schöner Einrichtung und einem eigenen Bad und gemeinsamer Küche. Da es schon relativ spät war als wir ankamen waren wir nur noch fix einkaufen und haben dann das Matratzenhorchkommando gestartet.


mit ottern auf dem ottertrail

Tag 44: Heute haben wir uns auf den Weg in den Tsitsikamma Nationalpark gemacht und sind den ersten Teil des Otter Trails gewandert. Der Weg führt immer an der Küste entlang und ist alles andere als langweilig. Ausgeschildert ist so gut wie gar nichts, dafür findet man auf manchen Steinen gelbe Tatzen an denen man sich orientieren kann. Am Anfang unserer Wandertour dachten wir noch das wird ne ganz einfache Kiste. Dann kam uns ein Pärchen aus Belgien vollkommen durchgeschwitzt entgegen und meinte, der erste Teil sei noch einfach alles was danach kommt sei ziemlich anstrengend. Wir so „Nööööö, das kriegen wir locker hin, sind ja super sportlich, Sport ist unser Leben“. Vonweeeeeeegeeeeeen. Es wurde richtig anstrengend, hat aber auch superviel Spaß gemacht. Sind quasi von Stein zu Stein gehüpft und haben uns mühsam vorgearbeitet. Der Trail endet an einem großen Wasserfall, den wir richtig gut fanden. Er kommt auch als ziemliche Überraschung daher, denn man sieht ihn eigentlich erst wenn man schon fast davor steht. Weil die Aussicht so schön war, haben wir eine Weile Pause gemacht und uns erst nach einer knappen Stunde wieder auf die Socken gemacht. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen denselben Weg wieder zurück zu wandern, mussten aber nach einer Weile feststellen, dass wir uns übelst verlaufen hatten. Und zwar auf die schlimmste Art und Weise, nämlich bergauf. Waren gefühlte 500 Stufen bergauf gelaufen in der Hoffnung auf dem richtigen Weg zu sein. Dem war aber nicht so, wir also wieder runter gekraxelt mit ordentlich zittrigen Beinen und einen anderen Weg genommen, der uns schließlich wieder zurück zu unserem Auto führte. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann weiter Richtung Plettenberg Bay, unser nächster Stopp auf dem Weg nach Kapstadt. In Plettenberg Bay angekommen, machten wir uns auf die Suche nach unserem Hostel, welches so weit in den Wallachutten versteckt lag, dass wir mehrere Rentner auf der Straße anhalten und mit Fragen nach dem richtigen Weg belästigen mussten. Dieser ganze Aufwand lohnte sich nicht wirklich, denn das Hostel war nicht nur vollkommen ab vom Patt sondern auch ein bisschen mau. Schön ist was anderes von daher verabschiedeten wir uns schnell und machten uns auf den Weg zum Nothando, ein Hostel, das wir wirklich empfehlen können. Die Zimmer sind sehr schön (im Schrank gibt’s sogar ne Dusche), es gibt eine Bar und ein sehr leckeres Frühstück. Und Haustiere gibt’s auch umsonst dazu: ein Hund, der einem permanent einen Ball vor die Füße legt (wer spielt hier eigentlich mit wem?!), ein Hund der einfach nur rumsteht, eine Katze, die immer auf der Couch liegt und chillt und ein Gecko (das lebte bei uns im Zimmer).

 

auf geht’s ab geht’s…

Tag 43: Der 1. Tag unseres Roadtrips. Gegen halb 9 ging es erst einmal zu Carl: kleine Generalüberholung für Foxy vor der langen Reise. Der Check-up hat sich gelohnt, haben eine neue Benzinpumpe bekommen und die Batterie wurde noch einmal ordentlich festgezwirbelt. Gegen 10 etwa haben wir uns dann auf den Weg nach Jeffreys Bay gemacht. Weil es dort nicht so viel zu sehen gibt, haben wir nur ne kurze Kaffeepause eingelegt und ein bisschen geshoppt. Gegen Nachmittag ging’s dann weiter nach Storms River Village, ein kleines Dorf kurz vor’m Tsitsikamma Nationalpark. Dort gibt es ein 1A Hostel, das heißt Tube n Axe und war bestes Hostel Südafrikas 2009, well helloooo. Wir würden dem Hostel für 2010 auf jeden Fall denselben Titel verleihen, es hat uns richtig gut gefallen. Venja, Ute und Hampi haben im Haupthaus geschlafen, Janne und ich in einem kleinen Haus im Garten. Der war übrigens riesengroß, mit ganz vielen unterschiedlichen Pflanzen und mittendrin stand ein kleines Häuschen: unser Klo und unsere Dusche, ein Traum. Abends haben wir uns dann gemeinsam in die Bar gesetzt, eine Runde Skip-Bo gespielt und Bierchen getrunken. 

 

Sonntag, 17. Oktober 2010

schuldi

sorry, dass wir mit den bildern leider zuletzt nicht mehr so flott waren. das liegt daran, dass das internet im friends plötzlich uuuuuunglaublich langsam ist. kein plan warum ...vielleicht wollten die uns rausekeln? na ja, jetzt gehts nach kapstadt und danach läuft der laden hoffentlich wieder! ;)
bis dende und gut sport!

...ach übrigens, die preise sind jetzt alle raus! unsere vier gewinner dürfen also vor vorfreude fast platzen! ;)

unterwegs zu pferde...

Tag 42: Heute bin ich zusammen mit Venja, dem Rest der WG, Wiebke, Papy und Richard am Strand ausgeritten. Janne war auch reiten aber nicht auf Pferden sondern auf Wellen.
Um halb 9 neun ging‘s mit dem Auto Richtung Sardinia Bay zu einem Pferdehof, wo wir jeder ein gesatteltes Pferd vor die Nase gestellt bekamen. Venja‘s hieß Tessa und meins Pipi, eine vermeintliche Stute, die sich aber während des Ausritts als Männchen outete. Es ging durch dickes Gestrüpp auf schmalen wegen durch die Dünen Richtung Strand. Venja war direkt hinter mir und konnte mir ein paar wichtige Tipps geben, was mir sehr geholfen hat, denn ohne sie hätte ich wahrscheinlich wie ein nasser Sack auf dem Pferd gesessen. Mit den Pferden konnte man sich eigentlich nur anfreunden, denn sie hatten ziemlich viel Geduld mit uns und schienen den Weg in und auswendig zu kennen. Mein Pferd war auf dem Hinweg sehr gemütlich unterwegs, so dass ich manchmal Gefahr lief den Anschluss zu den anderen Leuten vor mir zu verlieren. Auf dem Rückweg war‘s ein bisschen besser, da war Venja vor mir, so dass mein Pferd einfach immer hinterher getrabt ist, wenn sie auch losgetrabt ist. Auf dem Rückweg ist Pipi sogar galoppiert, wahrscheinlich weil er schnell nach Hause wollte. Dort angekommen meinte eine Frau die uns dort in Empfang nahm allerdings, „Der da kriegt nix!“ :(. Ich glaub er war auf Diät.
Insgesamt war‘s ein sehr schöner Vormittag. Besonders schön war‘s direkt am Strand, denn die Pferde sind sogar mit uns durch‘s Wasser gelaufen. Venja und die anderen Fortgeschrittenen sind sogar noch den Strand entlang galoppiert. Schön war‘s!
Nun ist es 14 Uhr und gleich werden wir nochmal ins News Café fahren, da gibt‘s nämlich Internet sodass wir den Blog updaten können! Morgen früh werden wir uns auf den Weg nach Kapstadt machen. Erst geht es nach Jeffreys Bay und dann weiter in den Tsitsikamma Nationalpark. Dort möchten wir morgen Abend ankommen, so dass wir im Hostel schlafen können und am Dienstag dann schon früh starten können. Dienstag werden wir im Tsitsikamma verbringen, danach geht es weiter nach Mossel Bay und schließlich nach Kapstadt. Dort bleiben wir 2 Tage bis wir uns wieder auf den Weg nch P.E. machen.

elefanten-parade

Tag 41: nach ein paar Orientierungsproblemen auf dem Hinweg (das Navi wollt mal wieder nicht so wie wir) kamen wir gegen halb 9 im Addo an. Im Vergleich zum Seaview Gamepark ist der Addo wirklich riesengroß, es ist das drittgrößte zusammenhängende Naturschutzgebiet Südafrikas (sagt Janne mir grad!). Mit Karte und Fernglas bewaffnet starteten wir unsere Rundtour am oberen Ende des Parks. Die ersten Tiere auf unserem Weg waren: gaaaaaanz viele  mistrollende Mistkäfer, Jackals und Schweine, die so aussahen wie Pumba bei König der Löwen (warthogs). Danach reihten sich auch die Strauße, Erdmännchen (eins), Reier, Kraniche, Landschildkröten und Kudus mit ein. Weil der Park so unglaublich weitläufig ist, musste man ganz schön die Augen aufsperren, um auch alle Tiere zu sehen.
Nach einer halben Stunde sahen wir dann endlich den ersten Elefanten, allerdings erst einmal von sehr weit weg. Der nächste ließ allerdings nicht lange auf sich warten, er stand direkt am Straßenrand und kaute gemütlich auf ein paar Ästen rum. Im Laufe des Tages haben wir noch ganz viele gesehen: Bullen, Elefantenkühe, Elefantenjunge, alleine, in Gruppen, nah dran, weit weg, aus allen Perspektiven. Das einzige das wir noch öfter gesehen haben als die Elefanten an sich waren ihre Haufen!
Einer lief sogar direkt auf der Straße und hat einen echten Stau verursacht, sind in einer Schlange von 6 Autos hinter ihm hergefahren. Apropos Schlange, so eine haben wir auch noch gesehen, sie wäre und quasi fast vor‘s Auto gesprungen.
Gegen halb 4 ging es dann wieder zurück nach Port Elizabeth: erst an den Strand spazieren und dann Richtung Munkee Bizniz zum Abendbrot essen, Hollywood schaukeln und Bier trinken.

riesenpfützen

Tag 40: Als wir heute Morgen aufwachten regnete es immer noch in Strömen. Die Wiese vor unserem Haus war voller kleiner Seen und auch sonst schien P.E. Ein wenig überschwemmt. In Anbetracht der Wasserkrise, die hier zurzeit herrscht, waren die starken Regenfälle allerdings sehr gut.
Nachdem wir alle gefrühstückt hatten, sind wir erst einmal ins Büro zur Bird Street gefahren. Eigentlich wollten wir dort noch schnell ins Internet, mussten das allerdings auf später verschieben, weil wir uns nicht einloggen konnten. Danach ging es weiter in Handcraft Centre ein bisschen shoppen und dann ins Central bummeln. Das Wetter war mittlerweile wieder sonnig.
Ich hab mich am Nachmittag gemeinsam mit Lina dann auf den Weg in die Uni gemacht, denn dort findet zurzeit ein Theater-Workshop statt. Wiebke organisiert ihn gemeinsam mit ein paar Lehrern und Sozialpädagogen aus OL und Profs und Lehrern aus P.E. Nach einem kurzen Vortrag wurden ganz viele Übungen angeboten, bei denen wir entweder teilnahmen oder beim Übersetzen halfen. Nach dem Workshop haben wir in der WG ne Runde gekocht und dann ging‘s ab ins Bett, denn morgen steht Addo Elephant Park auf dem Plan.

besuch is da...

Tag 39 Part II: Venja, Ute und Hampi waren bereits in Johannesburg mit einer Stunde Verspätung eingetroffen, so dass sie einen späteren Flieger nach Port Elizabeth nehmen mussten. Gegen 15h konnten wir sie dann in P.E. Am Flughafen einsammeln. Das Wetter hat sich heute leider von seiner miserabelsten Seite gezeigt, was uns aber nicht davon abhielt an den Muschelstrand zu fahren und dort ne Runde spazieren zu gehen. Diesmal lag so viel am Strand rum, man wusste gar nicht wo man zuerst hingucken sollte. Haben ganz viele Muscheln gesehen und gesammelt, einen toten kleinen Hai gefunden und komische kleine braun-schwarze Klumpen, aus denen Wasser herausgespritzt ist, wenn man drauf gesprungen ist (ich weiß was manche jetzt denken, nein das war es nicht ;)). Ich denke es war irgendwas Wasserpflanzenartiges.
Abends haben wir uns dann auf die Suche nach einem guten Restaurant begeben und sie letztendlich im Angelo‘s gelandet. Das Wetter war den ganze Tag über schon ziemlich düster gewesen, wie sich herausstellte war das aber nur die Ruhe vor dem Sturm. Mitten in der Nacht kam auf einmal ein Gewitter auf, dass Janne und ich so noch nicht erlebt haben. Es war genau über uns und die Blitze waren so hell plus der Donner so laut, dass wir fast von unserer Luftmatratze gefallen wären. Bei einem Auto in der Nähe sprang sogar die Alarmanlage an. Maike, dir hätte es gefallen :).
Dazu gab‘s eine Menge regen, der bis zum nächsten Mittag nicht mehr aufhören sollte. Afrika hat unsere Gäste also mit einem riesen Feuerwerk begrüßt!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

besuch auf dem weg…


Tag 39: Es ist soweit, heute kommen Venja, Ute und Hampi und wir freuen uns sehr. Werde mich gleich nochmal auf den Weg ins Internetcafé begeben und dann ist es auch schon fast soweit. Janne steht grad noch auf dem Brett und surft durch die Gegend.   
Die nächsten Tage werden wir wahrscheinlich in P.E. verbringen, danach machen wir uns auf der Garden Route auf den Weg nach Kapstadt und wieder zurück. Da wir die Laptops während der Zeit in Kapstadt wahrscheinlich zu Hause lassen werden, kann es sein, dass wir uns erst nach Kapstadt wieder zurückmelden.   
Achja, Janne hat grad angerufen und gesagt, dass er doch nicht durch die Gegend surft, Wellen waren nicht so gut.

strandspaziergang und auto üben


Tag 38: Für Janne ging’s heute morgen wieder in eine Schule, Spielplätze einweihen. Die Kinder haben sich wieder ordentlich gefreut und Janne hat eine Menge Fotos gemacht. Währenddessen hab ich mich in der WG den guten alten Interviews gewidmet. Trotz ganz böser Wetteransagen war das Wetter gestern überraschend gut, es gab zwar wiedermal viel Wind, dafür aber auch eine Menge Sonnenschein. Gegen Nachmittag bin ich dann kurz ins Café gehuscht um mit Mutti zu skypen, schön war’s! Kurz danach haben Janne und ich uns das Auto geschnappt und sind an den Muschelstrand gefahren. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich ein bisschen Autofahren üben. Greif zwar manchmal noch in die Luft wenn ich schalten will, aber das läuft. Bald kann ich bei Burno Inferno mitmachen ;). Mit Muscheln beladen sind wir dann wieder ab in die WG.

ich will mitspielen!


Tag 37: Heute morgen ging es für mich (Janne) an meinen zweiten Arbeitsplatz, die Malabar Primary School. Die Studenten von Mrs. Walter haben der Schule dort heute feierlich die von ihnen gebauten Spielplätze und einen Korb voll Spielzeug für jeden Jahrgang übergeben. Nach dem „feierlichen“ Teil hatten die Kinder dann Pause und gemeinsam mit den Kleinen haben wir Studenten dann erstmal die neuen Spielmöglichkeiten auf Herz und Nieren geprüft. Junge, da war Leben in‘ne Bude! Es war wirklich schön mit anzusehen, wie sich die kleinen Fraggles gefreut haben und mit welcher Begeisterung jedes neue Spiel ausprobiert wurde. Mich hat es da natürlich auch nicht lange am Spielfeldrand gehalten und eine Einladung beim 4-Square mitzuspielen habe ich dankend angenommen. Noch größere Begeisterung als die Spiele konnte nur meine Digitalkamera auslösen. Warum hab ich zwar nicht verstanden, aber Bilder hab ich natürlich trotzdem gerne gemacht. Nachdem die Pause vorbei war, hab ich mich dann mit dem Schulleiter zusammengesetzt um meine weitere Arbeit an der Schule zu planen. Mr. Abrahams (so heißt der gute Mann) war super nett und schien sich so darüber zu freuen, dass ich ein bisschen neuen Wind in den eigentlich nicht mehr vorhandenen Sportunterricht (es gibt nur noch Life Orientation, Sport als Schulfach wurde hier schon vor langer Zeit abgeschafft) bringe, dass er versprach, alles andere für mich zu regeln. Das wiederum hat mich natürlich sehr gefreut und so freu ich mich auf hoffentlich tolle Arbeit mit vielen tollen Kindern!

Sonntag, 10. Oktober 2010

i make you a special price!

Tag 36: Heute war in Port Elizabeth Markt angesagt. Bisher ist er meistens ausgefallen weil der Wind hier meistens so stark ist, dass den Verkäufern die Stände um die Ohren fliegen würden. Heute war's zwar wieder ziemlich windig, die Händler waren aber totzdem da. Alles was nicht schwer genug war um nicht wegzufliegen wurde einfach irgendwo festgezwirbelt und die Sache war geritzt.
Der Markt ist auf jeden Fall besser als der im St. George's Park, es gibt viel mehr Stände und insgesamt haben uns die Sachen, die man dort kaufen konnte, besser gefallen. Wir werden mit Sicherheit noch öfter dort landen um ein paar Souvenirs zu besorgen.
Der Rest des Tages war sehr entspannt. Während Janne ein bisschen was für den Bericht getan hat, habe ich weiter Interviews transkribiert. Außerdem gab's noch Kaffee im Angelo's, ein paar Bomberman-Partien auf der Playsie und ein kurzes Telefonat mit meiner Omi über das ich mich sehr gefreut hab. Danach ging's nochmal kurz ins Internetcafé eine Runde skypen.
Für heut Abend ist nicht mehr viel geplant, vielleicht fahren wir zusammen mit den anderen noch auf ein Bier in einen Jazzclub hier in der Stadt. Jazz, Jazz, Jazz.....

brett vor'm kopf

Tag 35: Schön war's heute... Gegen 9 Uhr ging's an den Hobie Beach zum Surf Centre: Versuch Nummer 2. Samstag ist dort immer 'ne Menge los, von daher kamen wir gerade noch rechtzeitig um die letzten Bretter und Anzüge auszuleihen. Meiner sah aus wie ein Schweizer Käse aber wat soll's, war ja keine Misswahl, ne? Unser Surflehrer (wir haben mittlerweile herausgefunden: er heißt K.D., wir nennen ihn aber Katy oder Mr. Perry) hat zwar diesmal nicht unterricht stand aber auch am Strand um ein bisschen zu coachen. Wir also ab ins Wasser und rausgepaddelt. Janne hat ziemlich brilliert, ich hab ziemlich schwach begonnen und dann stark nachgelassen. Mein rechtes Knie bereitet mir ein bisschen Probleme, bin zweimal draufgefallen.
Insgesamt hat's aber wieder mal eine Menge Spaß gemacht und wir werden einen dritten Versuch starten.
Ansonsten war der Samstag eher entspannt. Haben noch ein paar Einkäufe erledigt und sind mit dem Auto herumgefahren.
Abends sind wir dann zusammen mit Inken und Lina zu Papy und Wiebke gefahren, wo Papy für uns alle gekocht hat. Es gab ein traditionelles burundisches Gericht (Papy kommt daher) und ziemlich viele lustige afrikanische Geschichten, die allesamt mit Hexerei und Magie zu tun hatten. Wir haben nix davon geglaubt, haben aber gerne zugehört.

this is a lovely game teacher, but can‘t we just play soccer!?

Tag 34: Heute stand mein (Jannes) erster Arbeitstag im Protea Child Care Center an. Ich hatte mich am Abend vorher noch gründlichst vorbereitet und mir allerhand Gedanken zu den Spielen gemacht, die ich mit den Kindern spielen wollte. Drei Spiele hatte ich vorbereitet. Eins hab ich geschafft. Das es nicht mehr waren hat verschiedene Gründe. Zum waren die Kinder noch sehr klein (Grade 1 und Grade R, die noch kleiner waren als die Erstklässler, sowie Grade 2) und zum Teil mit meinen Spielideen wohl einfach ein bisschen überfordert. Zum anderen sind diese Kinder auch nicht einfach. Sie alle haben Hintergründe, die man keinem wünscht. Manche sind von zu Hause weggelaufen, andere wurden von der Polizei gebracht, weil sie auf der Straße mit Drogen gehandelt haben und wieder andere haben ihren jungen Jahren bereits selbst Probleme mit Drogen, um nur einige Hintergründe zu nennen. Nichtsdestotrotz spürt man bei allen das Kind, was sich hinter diesen zum Teil finsteren Geschichten verbirgt, das nach Aufmerksamkeit und Zuneigung lechzt. Im Protea Child Care Center wird ihnen diese Kindheit, die manche nie wirklich hatten, zumindest ein Stück weit ermöglicht. Das es dennoch Disziplinprobleme gibt und die auch nicht aufhören wenn mein Sportunterricht anfängt kann man sich vorstellen und so habe ich viel Zeit damit verbracht die kleine Racker bei der Stange zu halten und gespielt haben wir leider nur wenig. Aber auch das ist eine Erfahrung und ich gehe davon aus (und hoffe), dass sich das Verhältnis von Disziplinieren zu Spielen mit der Zeit noch ein bisschen in Richtung Spielen verschiebt. Mit den Zweitklässlern lief das Ganze dann auch schon deutlich besser. Zum einen war hier das Verständigungsproblem nicht mehr so groß (viele von den ganz kleinen sprechen noch nicht viel Englisch, was natürlich alles ein bisschen schwieriger macht), zum anderen wollten sie auch unbedingt spielen und waren deshalb eher bereit sich auf von mir aufgestellte Regeln einzulassen (wohingegen sich die kleinen, wenn sie keine Lust mehr hatten, einfach irgendwo auf den Boden legten, wo sie auch kaum noch weg zu bewegen waren). Große Augen gab es trotzdem als ich mit meinen alternativen oldenburger Spielideen ankam „This is a lovely game teacher, but can‘t we just play soccer!? With a regular ball!? Pleeeaase!“ Aber da mussten sie durch. Nächstes mal gibts dann auch einen richtigen Fußball. ;)
Nachdem das geschafft war sind Anke und ich dann mit Wiebke und Inken nach Sardinia Bay gedüst, wo wir erstmal unser Paddleball Set ausgepackt haben und die Dünen runter gekugelt sind. Herrlich! Abends ging es dann ebenfalls mit Wiebke und Inken und mit Killiian, der auch aus Oldenburg kommt und hier an einem Theaterworkshop mitwirkt, ab ins Barney‘s, einer rappelvollen Kneipe, direkt am Meer, wo wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen ließen.

Freitag, 8. Oktober 2010

scheiß wetter, scheiß bericht, bäääähh!

Tag 32 & 33: Das nächste Doppelpack. Weil wegen es ist mal wieder nicht viel passiert. Das Wetter ist leider noch gar nicht sommerlich (eher oldenburgisch herbstlich) und außerdem ist da immer noch dieser hässliche Bericht, von dem ich dachte ich hätte ihn in Deutschland gelassen. Wäre ja auch so gewesen, wenn mein „Team“ mit Ausnahme von David nicht ein einziger Griff ins Klo gewesen wäre. Aber man darf den Sand ja auch nicht in den Kopf stecken, das wusste schon Lothar Matthäus und das macht auch der Strauß im Gegensatz zu weit verbreiteten Annahmen nicht. Also haben wir uns nachdem wir heute wirklich Joggen waren (und alle so YEAH!) auf die Suche nach windfestem Spielzeug gemacht. Federball und Tischtennis fielen da sofort raus und Bowling ist am Strand auch eher unglücklich. Wir probieren es also mal mit Paddleball. Wer dumm rum schwätzt oder aus der Reihe tanzt kriegt eins mit dem Paddel! (Anke an Volker: Wir werden super sportlich zurückkehren und ich werde dich in mehreren Disziplinen herausfordern und auch besiegen ;)) Im Sportgeschäft haben wir dann auch gleich schon mal nach einer Luftmatratze Ausschau gehalten, denn es dauert gar nicht mehr lange, dann kriegen wir den ersten Besuch! Wir freuen uns auf euch Venja, Ute und Hampi!


Dienstag, 5. Oktober 2010

schön lecker essen....

Tag 31: Heute Morgen sind wir, so wie wir es uns vorgenommen hatten, joggen gegangen... ...NICHT! ;) nach'm Frühstück ging's für Janne ab ins Protea House zur Besprechung mit Anton: am Freitag hält er seine erste Sportstunde dort. Danach sind wir zusammen ins Büro in die Bird Street gefahren, wo Janne am Bericht gearbeitet hat, ich mich um meine Interviews gekümmert und dann noch mit meinem Bruder geskyped hab (hab mich sehr gefreut Thomas). Mit knurrendem Magen sind wir dann gegen Mittag in ein Café in der Nähe des Büros gefahren, das mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit unser neues Lieblingscafé werden könnte. Es heißt Munch, ist ziemlich gemütlich eingerichtet, der Kaffee toppt auf jeden Fall den im Internetcafé und das Essen ist der Hammer.
Was ist sonst noch so passiert? Wir waren am Pier und haben uns die Wellen angeschaut, heute ist's nämlich ganz schön windig und die See ist rau. Wir hoffen, dass die Architekten beim Bau des Radisson Blu Hotels (es steht direkt vor unserem Wohnkomplex und ist ziemlich groß und lang) gute Arbeit geleistet haben, so dass es nicht umkippt und auf unser Haus fällt.

nichts....

Tag 30: Gäääääähnende leere....... es ist rein gar nichts passiert.

die sunnyside wohnt hier nicht mehr...