Tag 54: Heute Morgen stand für mich (Janne) wieder Protea auf dem Zettel. Anke war wieder fleißig für ihre Professorin. Man könnte schon fast sagen „Business as usual“. Zumindest von meiner Seite jedoch keineswegs langweilig, denn wenn man ganz ehrlich ist, gibt es im Protea House kein „usual“. Das einzige „usual“ auf das man sich verlassen kann, ist dass man am Ende sicher etwas anderes macht, als das was man ursprünglich geplant hatte und das man mit Sicherheit ein bisschen improvisieren muss. Trotzdem klappt am Ende immer alles irgendwie und so sind sowohl die Kinder als auch ich am Ende der Stunde meist glücklich und zufrieden. Nach Feierabend ging es dann an den Strand, denn heute war das Wetter seit längerem mal wieder richtig gut! Kaum Wind, keine Wolken, aber dafür viel Sonne. Sogar so viel, dass wir heute zum ersten mal ohne Neos den Sprung in den indischen Ozean gewagt haben. Und als wir erstmal drin waren, war es sogar überraschend angenehm. Nachdem das dann auch „geschafft“ war ging es ein weiteres mal ins Stadion. Vorher noch kurz ein Stopp im Angelos gemacht, schnell was gegessen und dann ab ins absolute Parkchaos. Während wir uns noch Gedanken machten, ob wir wohl an einer Stelle an der man in Schland mit ziemlicher Sicherheit zumindest einen Strafzettel bekommen hätte, vielleicht sogar abgeschleppt worden wäre, stehen bleiben konnten, parkte der Rest munter auf Bürgersteigen oder fuhr kurzerhand Absperrzäune von Baustellen um, um dann dort stehen zu bleiben. Und so war es auch keine Überraschung, dass wir nach dem Spiel vorne, hinten, links und rechts zugeparkt waren ...T.I.A.! Das Spiel war jedoch, so fern ich das mit meinem äußerst beschränkten Rugbywissen einschätzen kann, sehr gut. Es war auf jeden Fall deutlich spannender als das letzte und es ging mal wieder ordentlich zur Sache im diesmal ausverkauften(!) Nelson-Mandela-Bay-Stadion. Jede Menge Karambolagen und Menschenhaufen, aber nur ein verletzter ...wie machen die Jungs das bloß? Nach dem Spiel dann noch eine Stunde Stau und dann ab in die Koje.
in knappen shorts und nassem khakihemd durch den dschungel vom ostkap, fern vom basiscamp... wir reiten nie auf modewellen, hab'n nur schwachsinn unter unser'm tropenhelm!
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