Montag, 5. März 2012

lasst mal ordentlich krachen für david und die kernigen

Kurze Ansage in eigener Sache: unser Kumpel David hat die Chance mit seiner Band David und die Kernigen einen 1a Wettbewerb zu gewinnen. Es geht dabei um einen Auftritt bei DER Echo-Aftershow-Party, wo eine Menge wichtiger Musikmenschen im Publikum sitzen werden. David und die Kernigen haben es mit ihrer ziiiiiieeeeemlich guten Musik schon unter die TOP 11 Bands der engeren Auswahl geschafft. Dass sie das auf jeden Fall verdient haben, konnten sie bei ihrem letzten Konzert in der Kulturetage, Oldenburg unter Beweis stellen. Schön war's! Heiter weiter so! Also, hört mal in die Musik rein: www.davidunddiekernigen.de und unterstützt die Jungs mit nem like / tweet / Werbung auf eurem Blog --> http://www.koestritzer.de/echolot/voting-phase-david-die-kernigen/
Gruß und Tschus!

Montag, 20. Dezember 2010

wer sagt eigentlich, dass man in der kirche nicht lachen darf?

Tag 100: Heute Morgen ging es relativ früh raus, denn Nicky hatte uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten uns mal einen Gottesdienst von ihrem Mann anzuschauen. Einen ganz besonderen dazu, denn zum einen war es ein Jubiläum von Eddy, der heute 25 Jahre Pfarrer ist, zum anderen haben Nicky und Eddy die im Dezember ebenfalls 25 Jahre verheiratet sind heute ihre Eheversprechen erneuert. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also waren wir heute schon um 9:00 in der Kirche. Und nicht nur, dass es ziemlich rührend war, wie die beiden ihre Ehe noch einmal bestätigt haben, nein der Gottesdienst war auch sehr herzerfrischend. Wer hätte gedacht, dass man in der Kirche so viel lachen kann? Und damit ist nicht die Konfirmandenzeit mit Gekicher zu den unpassendsten Gelegenheiten gemeint. Nein, Eddy entpuppte sich als wahrer Showmaster und immer wieder waren seine Predigten mit kleinen Anekdoten und Witzen verziert. Ein Beispiel: Die gute Nachricht, wir haben genug Geld um unsere Kirche noch sehr lange am Leben zu halten. Die schlechte, es ist alles in euren Taschen! ...zugegeben, der war nicht von heute, sondern den hatte Paul uns verraten, aber aus der Kategorie gab es auch heute so einige.  Nach dem Gottesdienst gab es anlässlich der Feierlichkeiten dann sogar noch ein Buffet. Eddy weiß wirklich, wie er seine Schäfchen bei der Stange hält! Von der Kirch ging es dann, nach einem kleinen Abstecher zum Walmer Parks, ein letztes mal zum Vovotelo. Das Frühstück gestern war einfach zu gut, als das wir nicht noch einmal auf einen kleinen Mittagssnack hätten vorbeischauen könnne. Und es hat sich wie immer gelohnt! Soooo lecker! Am Abend haben wir uns dann noch einmal mit Nicky und Eddy getroffen die uns zum Essen eingeladen hatten. Schon ein bisschen ein komisches Gefühl, wenn man Teil eines 25-jährigen-Hochzeitsessen ist, aber Nicky und Eddy haben geradezu darauf bestanden. Es war richtisch lekka! Mal wieder ein Hoch ...ach was sag ich, ein dreifaches hip hip hurra auf die südafrikanische Gastfreundschaft! Mal ehrlich, so sonst erlebt man so etwas und hat dabei auch noch wirklich das Gefühl, soooo willkommen zu sein? Ich glaube, dass gibt es nur hier!

Dienstag, 14. Dezember 2010

vogelP.E.rspektive

Tag 99: Nachdem wir heute unglaublich lecker im Vovotelo, in Richmond Hill, gefrühstückt haben, wussten wir zunächst nicht so ganz, was wir mit dem Rest des Tages anfangen sollten. Surfen fiel leider aus, weil es (wie eigentlich schon seit unserer Rückkehr aus Kapstadt) mal wieder keine Wellen gab und für größere Ausflüge war es eigentlich schon zu spät. Wir hatten uns also schon auf einen eher gemütlichen Tag am Strand eingestellt, als plötzlich das Telefon klingelte. Derek, den wir zusammen mit seiner Frau Benita bei unserem Kochkurs kennengelernt hatten, war dran und fragte uns, wie lange wir zum Flughafen brauchen würden. Jetzt sollte ich vielleicht sagen, dass Derek einen Helikopter besitzt und uns nach dem Kochen gefragt hatte, ob wir nicht mal Lust hätten P.E. von oben zu sehen. Als er anrief, haben wir also alles stehen und liegen lassen und sind mit Foxi zum Flughafen gebrettert, wo Derek auch schon auf uns wartete. Und dann ging es up in the air, übers Stadion, die Küste entlang bis zum Sunday River, dann runter zum Cape Recife und wieder zurück zum Hangar. Was für ein Erlebnis und dazu noch ein Kindheitstraum von mir (Janne) der in Erfüllung gegangen ist, denn so lange ich zurück denken kann, wollte ich schon immer einmal Heli fliegen. Heute war es soweit! Und als ob das noch nicht genug wäre, haben wir den gut 45 minütigen Ausflug auch noch von Derek geschenkt bekommen! Ein Hoch auf die südafrikanische Gastfreundschaft!!!

der wohl langweiligste film der welt...

Tag 98: Unglaublich, nur noch ein paar Tage und wir zischen wieder nach Hause. Deshalb sind wir heute noch einmal ne Runde durch P.E. gefahren und haben all die Dinge erledigt, die vor'm Abflug noch so anstehen. Erst einmal wollten wir uns noch einmal im Bayworld melden, dort war aber niemand, denn Nicky war noch in Johannesburg und alle anderen im Urlaub. Weiter ging's ins Handcraft Centre, noch ein paar Souvenirs shoppen. Janne hat in der Uni noch schnell Cheryl Tschüß gesagt und danach sind wir zusammen an den Strand gefahren um noch ein paar Muscheln einzuheimsen. Weil an dem Strand jedoch auch immer professionelle Muschelsammler unterwegs sind, haben wir allerdings nach ner halben Stunde kehrt gemacht, denn die finden Konkurrenz nicht so schön. Abends sind wir dann noch ins Kino gefahren und haben "The American" geschaut, der Film mit dem womöglich kürzesten Skript der Welt. Es gibt wahrscheinlich eine Menge Leute, die mehr von Filmen verstehen als wir, die diesem Film einen Award nach dem anderen geben würden, aber wir fanden ihn ziemlich langweilig. Das Spannendste war, dass während der Hälfte des Films die Filmrolle gewechselt wurde.

kränk...

Tag 97: Ich weiß nicht, ob ich (Janne) mir beim Grillen den Magen verdorben habe oder ob ich mir sonst irgendeine Seuche eingefangen habe, fest steht, heute ging es mir gar nicht gut... Um euch, als unsere geschätzten Leser, jedoch nicht zu vergraulen, spare ich mir jetzt mal weitere Details. Auf jeden Fall lag ich, bis auf einen kurzen Ausflug zum Markt, flach. Zum Glück hat sich Anke total lieb um mich gekümmert, so dass ich am Montag schon wieder auf den Beinen war! Danke!

Montag, 13. Dezember 2010

betriebsfest

Tag 96: Heute hatten Cheryl und ihr Mann Brian, Janne und mich, meinen Betreuer Paul und seine Frau Pam zum Grillen eingeladen. Da wir nicht mit leeren Händen dort auftauchen wollten, haben wir uns nochmal fix in die Küche gestellt, um ein paar Apfeltaschen zu machen. Die kamen aber leider als Cracker mit Apfelgeschmack aus dem Ofen wieder raus, von daher musste eine Flasche Wein leider reichen. Bei Cheryl und Brian war dann alles ganz entspannt. Der Grill wurde gegen sieben angeschmissen und dann gab's erstmal ordentlich Bier und Wein, Vorspeisen und ne Menge lustige Unigeschichten aus Cheryl's, Brian's, Pauls' und Pam's alten Zeiten. Der Ofen war an und einer der drei Hunde oder eine der zwei Katzen hat sich immer zum kraulen angeboten, es war also sehr entspannt und gemütlich. Gegen 10 wurde dann gegessen, eine Grundlage, die mir, bei dem ganzen Wein, doch schon ziemlich gelegen kam. Und gegen eins ging's dann wieder vorsichtig mit dem Auto zurück in die WG, denn Janne ist als nicht-Alkohol-trinkender Autofahrer, samstags abends ein eher seltenes Exemplar auf südafrikanischen Straßen. Paul und Cheryl haben uns hier sehr viel geholfen. Ich kann mich noch gut an die ersten Tage hier erinnern, an denen Paul uns morgens eingesammelt hat und uns einfach überall dort mit hingenommen hat, wo er hin musste: Uni, Reisebüro, Bank, Frisör... Es war zwar sonderbar, aber so sind wir gut rumgekommen hier in P.E. :).

Samstag, 11. Dezember 2010

erbsen, bohn' und linsen...

Tag 95: Heute waren wir wie angekündigt beim Ey!toipier essen. Das es sich beim "Restaurant" um einen absoluten Insidertipp handelt, wurde uns spätestens klar, als wir uns am Tresen des Kisoks vorbei in ein kleines Hinterzimmer schoben, dass eher einem gefliesten Wohnzimmer als einem Restaurant glich. Tische und Stühle waren bunt zusammengewürfelt und im Hintergrund dröhnte ein Fernseher auf voller Lautstärke. Die Wahl des Gerichts war ziemlich einfach, sie bestand im wesentlichen aus zwei Wahlmöglichkeiten: Iss es, oder lass es stehen! ;) An letzteres war allerdings nicht zu denken, denn das Essen war wirklich hervorragend. Allein das Nichtvorhandensein von Besteck, machte die Nahrungsaufnahme ein wenig schwierig, zumal es eine große Auswahl an Linsen, Fleisch und anderem Gemüse gab. Der Trick bestand also darin, sich mittels des mit dem Menü servierten Reisbrotes, das es in bester Origamimanier zu falten galt, die ganzen Leckereien so elegant wie möglich an die Kauleiste zu heften ohne sich dabei komplett einzusudeln. War diese Prüfung bestanden, stand dem großen Fressen nichts mehr im Weg, denn zu Essen gab es reichlich! So viel, dass Marcel, nachdem wir alle wirklich satt waren, noch drei(!) Boxen Take-away für seine Mitwbohnerinnen packen konnte. Und das alles gab es für den unschlagbaren Preis von gerade mal 50 Rand (ca. 5 €) pro Person, incl. Trinkgeld! Stark!