Tag 85: Unglaublich wie schnell die Zeit hier vergangen ist. Aber je cooler die Stadt, desto mehr fliegt die Zeit, so ist es wohl nunmal... Fuer heute hatten wir uns und Jules Tickets fuer die Robben Island Tour gebucht und die war ein echter Knaller. Haben uns gegen 11h mit Jules in der Stadt getroffen, noch schnell 'nen Kaffee getrunken und was gegessen und dann ging's auch schon ab zum Anleger. Das Boot liess zwar ein bisschen auf sich warten aber was soll man da sagen, this is Africa, kennt man hier schon und ist auch gar nicht schlimm. Etwas schaukelig ging's dann rueber nach Robben Island, wo schon ein Bus auf uns wartete. Erstmal gab's eine kleine Tour auf der Insel, auf der erklaert wurde in welchen Haeusern und Gebieten die Gefangenen und Waerter untergebracht waren. Es gab 2 Gruppen von Gefangenen, einmal die Starftaeter und einmal die politischen Gefangenen, von denen viele spaeter die neue Regierung gestellt haben. Mitte der 90er wurden die letzten Gefangenen von Robben Island entlassen und das Gefaengnis wurde in ein Museum umgewandelt. Die Touren werden von ehemaligen politischen Gefangenen gefuehrt, die ihre eigene Geschichte und diedes Gefaengnisses erzaehlen. Unser Guide hiess Ntando und war selbst auf Robben Island inhaftiert weil er gegen die Apartheid gekaempft hat.
Nach der Tour haben wir uns wieder auf den Weg zurueck zum Festland gemacht, diesmal war es allerdings ordentlich am schaukeln und ich haette mich fast brechen muessen, konnte mich aber nochmal zusammenreissen :). Gegen Abend haben wir uns dann noch mit Jonathan getroffen und dann ging's wieder zurueck ins Hostel. Heute mussten wir uns leider auch von Jules und Jonathan verabschieden, denn morgen geht's wieder zurueck nach P.E. fuer Janne und mich.
in knappen shorts und nassem khakihemd durch den dschungel vom ostkap, fern vom basiscamp... wir reiten nie auf modewellen, hab'n nur schwachsinn unter unser'm tropenhelm!
Dienstag, 30. November 2010
Montag, 29. November 2010
freunde der tafelrunde!
Tag 84: Nachdem wir gestern spontan umgeplant haben und ans Kap der guten Hoffung geduest sind, hatten sich heute wieder saemtilche Wolken vom Tafelberg verzogen. Nicht, dass es nicht auch schoen aussieht, wenn auf der Tafel eine frische weisse Tischdecke liegt, aber zum Wandern und Aussicht geniessen ist das nunmal einfach suboptimal. Heute war es aber wie gesagt wieder wunderschoen, Sonnenschein, kaum ein Lueftchen und klare Sicht bis nach Meppen! Einem Ausflug auf den wohl markantesten Berg der Welt stand also nichts mehr im Wege. Gemeinsam mit Jules haben wir uns also auf den Weg gemacht und in einer gut zweistuendigen Wanderung die Tafel per Pedes erklommen. Ein ganz schoen beschwerlicher Aufstieg, aber ein lohnenswerter, denn die Aussicht von oben ist wirklich unglaublich! Runter haben wir dann, auch wenn der Weg zu Fuss sehr schoen war, jedoch die Seilbahn genommen, denn zum einen waren wir alle drei ganz schoen im Eimer und zum anderen wollten wir heute schliesslich noch mehr erleben ...wie Touris eben so sind, die koennen den Hals einfach nicht voll kriegen. Nachdem wir also wieder unten waren, ging es nochmal in die Long Street und zum Green Market Square und von da aus dann schliesslich kaputt, aber gluecklich zurueck ins Hostel.
ab zum kap
Tag 83: Heute haben Janne und ich uns 'nen kleinen Elefantenrollschuh gemietet und sind zum Cape Point, dem suedwestlichsten Zipfel Suedafrikas, gekachelt. Allein die Strecke dorthin war schon der Hammer: die Strasse schlaengelt sich durch die Berge immer an der Kueste entlang, der Ausblick ist unbeschreiblich. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir beim Kap der guten Hoffnung an, so wie auch hunderte von anderen Touristen, unter anderem sehr viele Deutsche, so ziemlich jeder deutsche Akzent war vertreten. Um dem Touristengewimmel ein bisschen zu entfliehen, haben wir dann einfach die Wege genommen, die etwas beschwerlicher waren und die Rechnung ging ziemlich gut auf :). Und mehr gibt's eigentlich gar nicht zu erzaehlen, am besten schaut ihr euch einfach die Fotos bei den Schnappschuessen an.
Samstag, 27. November 2010
ich will dir fressen! alles!
Tag 82: Wir haben eine Katze im Hostel ...noch. Denn wenn das Viech noch eine Nach so rumjammert wohnt es bald auf der anderen Seite des Tafelbergs. Wirklich, dass Tier hat uns quasi die ganze Nacht wach gehalten und wenn es das nochmal tut, werde ich ihm einen kraeftigen Tritt verpassen! Heute waren wir auf jeden Fall ziemilch im Eimer als der Wecker klingelte. Zum Glueck sind wir trotzdem aufgestanden, denn kurz nachdem wir uns an den Fruehstueckstisch gesetzt hatten klingelte schon das Handy und Jules fragte, ob wir mit zum Neighbour Goods Market in Woodstock wollten. Wollten wir und deswegen ist das Fruehstueck dann auch ein bisschen knapper ausgefallen. Das war aber ueberhaupt nicht schlimm, denn auf dem Markt ging es primaer ums Essen. Ein Gourmetgericht jagte quasi das naechste und so hatten wir das was wir beim Fruehstueck auslassen mussten schnell in doppelter und dreifacher Menge nachgeholt, jede Menge (Eis-)Kaffee inklusive. Nachdem wir den Markt quasi wie eine Heuschreckenplage leergefuttert hatten ging es noch kurz zu einer Art "Flohmarkt" nebenan und von da aus weiter zum Botanischen Garten. Ein riiiiiieeesiger Garten, von dem wir trotz mehrstuendigem Rundgang vermutlich nur ein Fuenftel gesehen haben. Wirklich beeindruckend!
tourist-stuff
Tag 81: Heute haben wir ne richtige Touri-Tour gestartet. Morgens gings noch einmal in die Long St. ein bisschen bummeln, dann ging es weiter an die Waterfront, das Hafengebiet hier in Kapstadt. Dort gibt es eine grosse Shoppingmall, der eigentliche Grund weswegen wir dort waren war allerdings der Robben-Island-Ticket-Schalter. Robben Island ist quasi das Alcatraz von Suedafrika, denn dort haben frueher die ganzen politischen Gefangenen eingesessen, auch Nelson Mandela waehrend der Apartheid. Mittlerweile ist die Insel und das Gefaengnis eine Touristenattraktion, man kann mit dem Boot dort rueberfahren und sich alles anschauen. Meistens sind die Boote ausgebucht, wir hatten aber ziemliches Glueck, fuer naechsten Dienstag gab es noch Tickets. Mittagessen gabs auch an der Waterfront und zwar nicht so leckeren Fisch / Calamari mit Pommes und superleckeres Eis. Dann gings weiter zum Busbahnhof fuer eine schoene Stadtrundfahrt mit einem rotem Doppeldecker-Bus. Man kann quasi ein Tagesticket kaufen, durch ganz Kapstadt fahren und an den einzelnen Stationen immer wieder aus- und zusteigen. So konnten wir die ganze Stadt anschauen, es hat sich also echt gelohnt. Ausgestiegen sind wir beim Bo Kaap, dort gibts ganz viele bunte Haeuser. Es heisst, dass dort frueher viele Sklaven gewohnt haben, die sich bei der Arbeit nicht bunt kleiden durften und daher ihre Haeuser als Ausgleich bunt angemalt haben. Stopp Nummer 2 war Camps Bay, ein wunderschoener Strand am Fusse des Tafelbergs.
Abends haben wir uns dann noch mit Jules, Jonathan, Sarah, Michael und ein paar Freunden von Jonathan in der Long St. getroffen und ein bisschen das Nachtleben gerockt. Tschoen wars.
Abends haben wir uns dann noch mit Jules, Jonathan, Sarah, Michael und ein paar Freunden von Jonathan in der Long St. getroffen und ein bisschen das Nachtleben gerockt. Tschoen wars.
Donnerstag, 25. November 2010
i like cape town
Tag 80: Heute frueh rief Jules an, um zu fragen ob wir Lust haben mit ihr und ihrer Familie zu einer Weinfarm nach Stellenbosch zu fahren und dort eine Weinprobe zu machen. Wir uns also fix fertig gemacht, was gegessen (Grundlage schaffen) und zack sassen wir auch schon bei Jules und Jonathan im Auto. Auf der Weinfarm haben wir dann Jules Stiefmuddi, ihren Freund und zwei Freunde von Jules getroffen und erst einmal ne Greifvogel- und ne Gepardenfuehrung gemacht, denn die Weinfarm ist gleichzeitig eine Greifvogel- und Gepardenaufzuchtsstation (weil das ja klar ist...) Nee, wissen auch nicht so recht warum. Aber es war interessant! Was so Greifvoegel alles koennen und wie schnell sie sind! Das beste war, dass Jonathan im Gebuesch ein echtes und nicht in Gefangenschaft lebendes Chamaeleon gefunden hat. Es war so cool und perfekt getarnt, das macht so n Chamaeleon ja auch quasi hauptberuflich. Es war neongruengelbblauorange! Wir haben es aber schnell wieder im Gebuesch versteckt.
Mittags sind wir dann alle Mann zum Nachhaltigkeits-Centre gefahren. Das ist ein grosses Farmhaus mit einer Schule und einem Restaurant drin. Dort dreht sich alles um Nachhaltigkeit und Selbstversorgung. Und ganz nebenbei gibts dort auch ziemlich leckeres Mittagessen :). Nach dem Mittagessen ist Jules dann noch einmal mit ihrer Family zurueck zur Weinfarm zur Weinprobe. Wir sind allerdings mit ihrem Freund zurueck nach Kapstadt gefahren, denn Jonathan gings nicht so gut und wir wollten eh noch ne Runde shoppen gehen. Nach einem kurzen Stopp im Hostel (dem wahrscheinlich tollsten Hostel der Welt) haben wir also noch einen kleinen Spaziergang die Long Street runter gemacht, sind in ein paar Laeden gegangen und haben das ein oder andere Souvenir gekauft. Fazit: ein richtig schoener Tag, Kapstadt ist immer noch genauso wunderschoen wie gestern und alles ist toll!
Mittags sind wir dann alle Mann zum Nachhaltigkeits-Centre gefahren. Das ist ein grosses Farmhaus mit einer Schule und einem Restaurant drin. Dort dreht sich alles um Nachhaltigkeit und Selbstversorgung. Und ganz nebenbei gibts dort auch ziemlich leckeres Mittagessen :). Nach dem Mittagessen ist Jules dann noch einmal mit ihrer Family zurueck zur Weinfarm zur Weinprobe. Wir sind allerdings mit ihrem Freund zurueck nach Kapstadt gefahren, denn Jonathan gings nicht so gut und wir wollten eh noch ne Runde shoppen gehen. Nach einem kurzen Stopp im Hostel (dem wahrscheinlich tollsten Hostel der Welt) haben wir also noch einen kleinen Spaziergang die Long Street runter gemacht, sind in ein paar Laeden gegangen und haben das ein oder andere Souvenir gekauft. Fazit: ein richtig schoener Tag, Kapstadt ist immer noch genauso wunderschoen wie gestern und alles ist toll!
abfluuuug!
Tag 79: Heute war es endlich soweit, der langersehnte zweite Ausflug nach Kapstadt stand an. Also morgens schnell die Sachen gepackt, dann noch mal fix ins Bayworld ...wo aber keiner war... also nur noch schnell einen Kaffee im Friends getrunken und dann hat Chunky uns auch schon zum Flughafen gebracht. Dann schnell ruebergejettet nach Kapstadt und in eines der 10 coolsten Hostels auf der Welt(!) eingecheckt (sagt der Englische Herald, wir stimmen zu!), noch eben einen kleinen Spaziergang zum Supermarkt gemacht und dann war es auch schon Zeit fuer Abendessen und Heierbettchen! Aber schon jetzt sind wir uns wieder einig, Kapstadt ist eine der schoensten Staedte der Welt!
letzter tag vor cape town
Tag 78: Heute gings nochmal mit selbst gebackenen Keksen beladen ins Bayworld. Dort haben wir mit Nicky, Sandile, Delray und Chunky noch nen Kaffee getrunken bevor es in der WG wieder an den Schreibtisch ging. Janne musste noch ein paar Hollaendisch-Hausaufgaben erledigen und ich hab mich an die Zusammenfassung der Interviewergebnisse gesetzt, die ich noch schreiben musste. Abends gabs dann wieder die ein oder andere Folge Lost und dat wars. Koennen es kaum erwarten uns morgen auf den Weg nach Cape Town zu machen, um 15h gehts los.
Montag, 22. November 2010
feddex
Tag 77: Weil wir pro Person nur 20 kg in unsere Koffer packen können haben wir heute schon einmal ein paar Sachen nach Hause geschickt. In Port Elizabeth gibt es jedoch keinen Laden, der einem Pakete oder Röhren zum verschicken verkaufen möchte, also hat die Aktion so ziemlich den ganzen Tag in Anspruch genommen. Außerdem mussten wir einmal komplett unsere beiden Koffer packen und wiegen, um herauszufinden, wieviel "Übergewicht" wir haben. Letztendlich waren es 4,5 kg, die wir zu Feddex gebracht haben. Damit war die Arbeit allerdings noch nicht getan, denn wir mussten jeden Gegenstand in unserem Paket auflisten und genau beschreiben, vonwegen wie teuer, wo haben wir es gekauft, baumwolle oder polyester, was nich alles :). Das ganze wird dann erstmal nach Johannesburg geschickt und dort noch einmal gescannt. Wenn dort irgendwas drin ist, was denen nicht gefällt, wird alles wieder zurück geschickt. Wollen wir mal hoffen, dass ihnen unsere Sachen gefallen...
check.
Tag : Sonntag. Was macht man am Sonntag? Man geht zum Markt. Check, haben wir gemacht. Man trinkt Kaffee mit seinen Freunden. Check. Man nutzt die freie Zeit um sich mal was leckeres zu kochen, zum Beispiel Spargel. Check. Lecker. Man gammelt auf dem Sofa und guckt DVDs. Check. Man trinkt noch mehr Kaffee. Check, erledigt. Man macht Hausaufgaben, weil das ja klar ist. Jup. Check. Man skypt endlich mal wieder mit der Muddi. Check. Und abends? Guckt man mehr DVDs. Check. Sieht aus als hätten wir alles erledigt, was zu einem ordentlichen Sonntag dazugehört. Jetzt schreit wahrscheinlich der eine oder die andere auf, dass man seine Zeit in Afrika jawohl besser nutzen könnte/ sollte. Nun, wir waren beide noch ein bisschen gebeutelt von unserem 1A Sonnenbrand und so kam uns ein ruhiger Tag eigentlich ganz gelegen. Der nächste Sonntag wird dann wieder actionreicher, denn da sind wir in Kapstaaaaadt! Yeeehaaa!
schön noch 'nen sonnenbrand eingefangen...
Tag 75: Heute ging's gleich nach dem Aufstehen ab an den Strand, 'ne Runde braun werden. Und wir noch so: "Nö, für 'ne halbe Stunde Sonne brauch man keine Sonnencreme". War eigentlich klar was passieren würde, aber hinterher ist man immer schlauer. Wir also wieder rein in die WG, 'ne Runde am Schreibtisch gesessen und gearbeitet, LOST geguckt und ZACK saßen auf einmal 2 Tomaten im Wohnzimmer. Der Sonnenbrand meldet sich hier immer etwas später, wahrscheinlich wegen dem Wind, das vermuten wir zumindest. Es tat richtig weh und es tut auch immer noch weh, aber da müssen wir nun durch. Von nun an haben wir also immer Sonnencreme dabei... ... sagten sie und vergaßen sie wahrscheinlich wieder :).
Abends haben wir uns noch auf ein Bier mit Jules im Barney's getroffen. Sie wird sich am Montag zusammen mit ihrem Freund Jonathan auf den Weg nach Cape Town machen. Wir fliegen am Mittwoch hinterher. Jonathan ist in Cape Town aufgewachsen und kennt sich dort gut aus, er wird Jules, Janne und mir ein bisschen die Stadt zeigen.
Abends haben wir uns noch auf ein Bier mit Jules im Barney's getroffen. Sie wird sich am Montag zusammen mit ihrem Freund Jonathan auf den Weg nach Cape Town machen. Wir fliegen am Mittwoch hinterher. Jonathan ist in Cape Town aufgewachsen und kennt sich dort gut aus, er wird Jules, Janne und mir ein bisschen die Stadt zeigen.
Freitag, 19. November 2010
ruby reckless
Tag 74: Halleluja der Sommer ist da. Heute war es schon um 10 Uhr früh sowas von warm, dass man auf Foxy‘s Motorhaube Spiegeleier hätte braten können. Zunächst ging‘s ins Bayworld, da waren aber schon alle ausgeflogen, denn heute war Abschieds-Lunch im Munch-Café angesagt. Wir also ZACK zum Munch gezischt, wo die anderen auch schon auf uns gewartet haben. Das Essen war wie immer der Hammer, es gab Wraps, Salat, Pitas und dazu literweise Eiskaffee und noch nen Brownie oben drauf ;). Es war eine richtig lustige Runde.
Gegen Mittag haben Janne und ich uns dann auf den Weg zum Surf Centre gemacht Wetsuits und Boards eingesackt und dann ab ins Wasser. Heute war allerdings richtig viel los und man musste ziemlich aufpassen, dass man nicht am laufenden Band Bretter gegen den Schädel bekam. Seit ein/ zwei Wochen surft an dem Strand auch immer ein Vater mit seinem Sohn und seiner Tochter, bei denen muss man besonders vorsichtig sein, denn auch wenn sie sehr nett sind und sich jedes Mal mit uns unterhalten, sie surfen einfach mal alles und jeden über den Haufen. Wir haben ihnen daher einen Überraschungsei-Namen verpasst, sie sind die Reckless-Family: Rudi Reckless, der Dad, Ronald, der Sohn und Ruby Reckless, die Tochter. Heute hat Ruby Reckless ihren eigenen Dad über den Haufen gefahren, der hatte danach ne Platzwunde am Kinn ;). Er hat‘s mit Humor genommen.
Nach‘m Surfen haben wir dann kleine Pause eingelegt, ein bisschen was gegessen, Lost geschaut und uns dann auf den Weg ins Internetcafé gemacht, um den guten alten Blog upzudaten (und zwar mit diesem Beitrag ;)). Erledigt! Heute Abend gehen wir zusammen mit Jules, ihrem Freund Jonathan und noch ein paar anderen Leuten ins Kino, Harry Knitter schauen. Der erste Teil vom Finale. Ich hab zwar das Buch gelesen, habe aber komplett vergessen was passiert, tschöön. Es wird also spannend!
Gegen Mittag haben Janne und ich uns dann auf den Weg zum Surf Centre gemacht Wetsuits und Boards eingesackt und dann ab ins Wasser. Heute war allerdings richtig viel los und man musste ziemlich aufpassen, dass man nicht am laufenden Band Bretter gegen den Schädel bekam. Seit ein/ zwei Wochen surft an dem Strand auch immer ein Vater mit seinem Sohn und seiner Tochter, bei denen muss man besonders vorsichtig sein, denn auch wenn sie sehr nett sind und sich jedes Mal mit uns unterhalten, sie surfen einfach mal alles und jeden über den Haufen. Wir haben ihnen daher einen Überraschungsei-Namen verpasst, sie sind die Reckless-Family: Rudi Reckless, der Dad, Ronald, der Sohn und Ruby Reckless, die Tochter. Heute hat Ruby Reckless ihren eigenen Dad über den Haufen gefahren, der hatte danach ne Platzwunde am Kinn ;). Er hat‘s mit Humor genommen.
Nach‘m Surfen haben wir dann kleine Pause eingelegt, ein bisschen was gegessen, Lost geschaut und uns dann auf den Weg ins Internetcafé gemacht, um den guten alten Blog upzudaten (und zwar mit diesem Beitrag ;)). Erledigt! Heute Abend gehen wir zusammen mit Jules, ihrem Freund Jonathan und noch ein paar anderen Leuten ins Kino, Harry Knitter schauen. Der erste Teil vom Finale. Ich hab zwar das Buch gelesen, habe aber komplett vergessen was passiert, tschöön. Es wird also spannend!
aufräumaktion im bayworld
Tag 74: Heute ging’s endlich mal wieder zum Bayworld und der Tag fing gleich ziemlich gut an, denn Shami hatte Samusas (so wird’s zumindest ausgesprochen) für uns gemacht. Das sind frittierte Teigtaschen mit Hackfleisch und Gemüse drin. Superlecker, auch als 2. Frühstück, danke Shami. Nach Kaffee und Samusas haben wir dann zusammen mit Chunky und Delray die Klassenräume aufgeräumt, alle Modelle zurück ins Lager gebracht und die ganzen Bilder geordnet und eingetütet. Es hat Spaß gemacht, war aber auch ein bisschen traurig, denn dieser Laden ist uns schrecklich doll ans Herz gewachsen. Wir werden Chunky, Delray, Nicky, Shami, Jules und Sandile ganz schön vermissen. Morgen wollen wir uns aber noch einmal mit allen zum Lunch verabreden und nächste Woche wollen wir noch einmal ein bisschen mit anpacken bevor wir nach Cape Town fliegen. Mittags haben wir uns mit Jules zum Lunch verabredet und sind danach zum Flughafen gekachelt, um unsere Flugtickets nach Cape Town zu buchen. Ich glaube sie sind ein Schnäppchen, sie sind relativ günstig und man fliegt trotzdem nicht mit nem Hühnerflugzeug.
deutsche ämter sind ein traum! ...wer hätte das gedacht?
Tag 73: Da ich wahrscheinlich einen Ausraster kriegen würde, wenn ich den Tag noch einmal detailliert revu passieren ließe, versuche ich mich kurz zu fassen und mich auf das wesentliche zu beschränken. Heute ging es wieder zum Department of Home Affairs um meine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern. Das dritte mal und diesmal mit Anke an meiner Seite, ohne die es vermutlich nicht das letzte mal geworden wäre, denn nach ca. 5(!) Stunden Wartezeit sagte der Mann hinterm Schalter plötzlich, „So, ich mach jetzt noch eine halbe Stunde und wer dann noch nicht dran war, der muss halt noch mal wieder kommen.“ In diesem Moment platzte mir endgültig der Kragen, immerhin war ich bereits das dritte mal da und außerdem hatten wir wie gesagt bereits fünf Stunden gewartet, und so hörte ich mich quer durch die Halle rufen, ob er uns alle verarschen wolle? Was er mit einem schlichten „Nein.“ beantwortete. Das war dann auch Anke zu viel und so ging sie kurzerhand nach vorne zum Schalter um der Schildkröte dahinter mal unsere Situation zu schildern. Auch das interessierte ihn herzlich wenig und so ließ sich Anke schließlich zum Chef bringen, dem sie erstmal gehörig die Meinung geigte. Mit Erfolg. Zähneknirschend versprach dieser, er würde sich um uns und alle anderen die noch mit uns warteten kümmern, wenn sein Kollege Feierabend machte. Da Chefe leider genauso ein Schneckentempo an den Tag legte wie Schildkröte dauerte es weitere 1.5 Stunden, bis wir endlich dran waren. Als es dann endlich soweit war konnten wir unser Glück kaum fassen, da wir eigentlich bis zum Schluss damit gerechnet hatten, dass man uns irgendwann einfach rausschmeißen würde. Zu früh gefreut. Um meinen Antrag zu bearbeiten, verlangte er einen Kontoauszug von mir. ‚Gut’, dachte ich mir, ‚geh ich halt eben zur Sparkasse um die Ecke und zieh mir einen. LzOs gibt’s hier ja wie Sand am Meer! Nicht!’ Verdammter Vollidiot! Er wollte auch einfach nicht verstehen, dass ich hier keinen Kontoauszug bekomme. Dann kam Anke die Idee einfach einen Ausdruck von meinem Onlinebanking zu machen. Gute Idee! Fand er auch. Wollte uns dann aber zur Mall unten an der Ecke schicken, um dort ins Internetcafé zu gehen. Wir haben ihm dann eindringlich erklärt, dass wir das Gebäude nicht ohne den gestellten Antrag verlassen würden. Sind ja nicht doof! Also haben wir gefragt, ob wir nicht einfach seinen PC benutzen könnten um ins Internet zu gehen. „Internet? Haben wir hier nicht!“ Hätte nur noch gefehlt, dass er uns fragt, was dass denn überhaupt sei, dieses Internet, sei ja plötzlich in aller Munde. Nach kurzem Stutzen war Anke und mir jedoch klar, dass der Typ uns verarscht. Wir haben ihm also gesagt, dass wir ihm nicht glauben, dass das Dep. of Home Affairs keinen Internetzugang habe. Und plötzlich hatte er dann doch noch welches ...muss wohl kurz vom Schreibtisch gefallen sein, so das er es nicht auf Anhieb sehen konnte. Wahrscheinlicher ist, er wollte genau wie wir einfach nur noch nach Hause. Wie auch immer, wir konnten einen „Kontoauszug“ ausdrucken, er das Ding eintüten und wir nach Hause. Hat ja auch nur 7(!) Stunden gedauert. Zur Feier des Tages haben wir dann auf dem Heimweg noch einen Abstecher ins Vovo Telo gemacht, lecker Wein, Bier, Pizza und Salat zu uns genommen und uns im Nachhinein über dieses Irrenhaus von Home Affairs schlapp gelacht! Eine „real South African experience“ auf die wir beide gut hätten verzichten können...
Donnerstag, 18. November 2010
jbayyyyyyy
Tag 72: Jehey, heute sind Janne und ich mit dem Auto nach Jeffreys Bay gekachelt, um dort sand zu boarden ;). Leider war das Wetter zu mistig von daher wurde sandboarden leider gekänzelt, aber jbay war trotzdem cool! Waren ein bisschen shoppen und haben im Wax Café (kleines Café an der Hauptstraße, da fühlen wir uns irgendwie wohl) Mittag gegessen. Auf unserem Weg zurück nach P.E. haben diesmal ne ganze Horde Affen gesehen, haben noch versucht sie zu fotografieren aber sie waren einfach zu fix. Ein paar von ihnen haben wir bei den Schnappschüssen reingestellt.
so muss 'ne vorlesung enden!
Tag 71: Diese Woche ging es ausnahmsweise schon am Montag nach Malabar. Einige der Viertklässler hatten sich „beschwert“, dass sie noch keinen Sportunterricht bei mir hatten und damit alle mal dran kommen war ich dieses mal schon heute da. Außerdem war diesmal Anke mit dabei um sich ein Bild von meiner Arbeit hier zu machen und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, wie ihr in den Schnappschüssen sehen könnt. Anschließend ging es in die Birdstreet, wo wir uns mit Paul getroffen haben um uns kurz über den Stand der Dinge auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit lud er uns auch gleich zu einer öffentlichen Vorlesung in der Uni ein. Klingt erstmal nicht so spannend, gebe ich zu. Es war allerdings eine besondere Vorlesung und zwar war von einer Professorin die mit eben dieser Vorlesung offiziell in den Kreis der Professoren an der NMMU aufgenommen wurde. Das heißt es gab eine ganze Menge feierliches Tamtam. Neben den ganzen Danksagungen, die in der Tat eher einschläfernd waren, kamen die anderen Professoren beispielsweise mit bunten Roben und lustigen quadratischen Hüten zu Trompetenfanfaren in den Saal stolziert. Das Beste kam allerdings hinterher das Buffet! Allerlei leckere Snacks und Wein so viel man wollte. Anfangs waren wir alle (zumindest Anke, Jules und ich) noch ein wenig am zögern und hielten uns vornehm im Hintergrund, aber als Paul dann sagte, wir sollten ordentlich reinhauen, so lange noch was da sei, haben wir dieses Gratisabendessen gerne angenommen. Paul versorgte uns dabei quasi ununterbrochen mit Weinnachschub. Außerdem hat er sich quasi den ganzen Abend für uns Zeit genommen. Und so gab es außer Wein und Snacks auch jede Menge lustige und interessante Gespräche und noch mehr zu lachen!
wochenende… tschön…
Tag 69 – 70: Dieses Wochenende stand nicht sonderlich viel an: Janne hat sich seinen Hölländisch-Aufgaben gewidmet, die er dieses Semester noch erledigen muss und ich habe ein bisschen transkribiert und ausgewertet. Weil wir dieses Wochenende in der WG sturmfrei hatten, haben wir erst einmal das Wohnzimmer und die Küche okkupiert, DVDs geschaut und gekocht. Es gab gefüllte Gems (grüne, kleine Kürbisse) und Couscous mit Gemüse. Nun werden einige von Euch sagen, „Bitte was?! Wo ist denn da das Fleisch???“ – ZURECHT! J. Nein wir sind keine Vegetarier geworden, aber irgendwie haben wir beim Einkaufen einfach mal das Fleisch vergessen? Hoppla, naja, hat trotzdem geschmeckt. Joa… Und sonst so? Nix… Haben Harry Knitter geschaut, denn am Freitag, den 19.11. läuft der letzte Harry Knitter-Film hier an. Den werden wir uns wahrscheinlich zusammen mit Jules aus m Bayworld und ihrem Freund Jonathan anschauen. Jules hat schon angekündigt, dass sie sich als Harry Knitter verkleiden wird und hat Janne vorgeschlagen sich doch meine Brille zu schnappen und sich nen Blitz auf die Stirn zu malenJ. In dem Fall müsste ich mir jedoch aus zwei Cola-Flaschen ne neue Brille basteln, um den Film überhaupt sehen zu können, deswegen werden wir uns was anderes überlegen ;).
Samstag, 13. November 2010
das beste vortreffen der welt
Tag 68: Heute Morgen war für mich mal wieder Bayworld angesagt, Janne ist noch schnell zum Protea House gezischt und hat dort mit ein paar Kiddies Sportunterricht gemacht. Mittags gab's dann 'ne kleine Verschnaufpause und danach ging's ab in die Uni, denn dort hat heute ein Vortreffen für südafrikanische Studenten und Lehrer stattgefunden, die sich bald auf den Weg nach Oldenburg machen werden. Wir waren quasi als Ansichtsexemplar eingeladen, damit man schonmal sehen kann, was einen so erwartet :). Das Vortreffen war der Knaller, es gab Pizza (damit hatten sie uns gelurt), Wein und alles war sehr praktisch ausgelegt, also nicht so theorielastig wie bei unseren Vortreffen damals. Ein bisschen dramatisch wurde das Wetter bei uns dargestellt (vonwegen auf jeden Fall lange Unterhose und zig Lagen Klamotte ansonsten erfriert ihr) aber Janne und ich konnten das ein bisschen relativieren. Also wenn euch in den nächsten Wochen vollkommen vermummte Michelinmännchen auf der Straße begegnen, seid nett zu Ihnen, das könnten die Südafrikaner sein ;).
Nach dem Vortreffen haben Janne und ich uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht und dort wieder einmal Loooooooooost und Harry Knitter geschaut.
burno inferno or what?
Tag 67: Heute sollte es für mich (Janne) das zweite mal nach Booysen Park gehen. Ich war auch schon fast da, als die Autos vor mir plötzlich immer langsamer wurden. Als ich dann Blaulicht sah, dachte ich mir, 'Oh shit, bestimmt 'n Unfall oder so...' Nix, da - Randale! Ich weiß nicht, ob wir es schon erwähnt haben, aber das erste was Südafrikaner machen, wenn sie "demonstrieren" ist Straßen mit brennenden Autoreifen und sonstigem Müll verbarrikadieren. Tja, und genau das ist heute in der Nähe der Schule passiert. Sprich, heute keine Schule, denn der Umweg durch das Township aus dem die aufgebrachte Meute kam, schien mir nicht als die beste Idee. Also kurzerhand umgedreht und ab ins Bayworld. Dort dann noch ein bisschen ausgeholfen, Käffchen hier und Klönschnack da und dann ging es wieder ab in die Wellen. So langsam werde wir richtige Surfbums! ;) Heute war Jules auch mit von der Partie und heute waren die Wellen auch richtig gut! Abends ging es dann, ebenfalls zusammen mit Jules und ihrer Freundin Judith, ins Kino, wo wir uns Social Network, den Film über Facebookmacher Mark Zuckerberg angeguckt haben. Fazit: Stark!
Mittwoch, 10. November 2010
wir geben gas mit 100% wellenspaß (diesmal ohne nicht)
Tag 66: Heute morgen hat Janne mich im Bayworld abgesetzt und ist weiter zur Booysen Park Primary School gefahren, um dort ein paar Sportstunden zu geben (Janne: Es war ganz schön anstrengend diesmal). Ich habe mir währenddessen ein paar Stunden im Bayworld angesehen und mitgeholfen wo ich konnte. Diesmal ging's um Piraten und Vögel. Als die Klassen schon wieder auf dem Heimweg waren hab ich mich dann noch ins Büro gesetzt und weiter an meinen Interviews gearbeitet. Gegen Mittag hat Janne mich dann dort eingefangen und wir sind zusammen zum Surf Centre gefahren, schnell Wetsuit übergeworfen, Brett geschnappt und ab ins Wasser. Die Wellen waren auf jeden Fall besser als beim letzten mal Surfen in P.E., sind aber ein bisschen blöd gebrochen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht! Mittlerweile hat das Surfen auch ein paar Spuren hinterlassen: an den Händen, Füßen und im Gesicht sind wir ziemlich braun und die Haare werden immer heller. Wenn wir wiederkommen sehen wir bestimmt so aus wie unser Surflehrer vom Anfang, der wahrscheinlich sein halbes Leben im Salzwasser verbracht hat: schön ledrige Haut mit 'nem Teint wie ein Brathähnchen.
bye bye achim und stella…
Tag 65: Nachdem Janne heute früh in die Schule gefahren war, um dort zu unterrichten, haben Stella, Achim und ich uns auf den Weg zum Strand gemacht, um ein paar Muscheln zu sammeln (es nimmt kein Ende ;)). Gegen 10 ging’s dann zurück in die WG, Sachen zusammen packen und dann weiter in die Stadt ins Munch, wo wir uns mit Janne auf nen Kaffee getroffen haben. Oder sagen wir eher 10 Kaffee, denn irgendwie hat uns die Bedienung mehrmals missverstanden und hat quasi nicht mehr aufgehört uns Kaffee zu bringen. An Koffein hat es uns also nicht gemangelt. Das konnten Achim und Stella allerdings auch brauchen, denn sie haben sich heute mit dem Auto auf den Weg nach Durban gemacht, mit nur einem Stopp auf halber Strecke in Umtata. Janne und ich sind, nachdem wir den beiden Tschus gesagt hatten, direkt ins Bayworld gefahren, hatten schon richtig Heimweh. Dort haben wir auch gleich Nicky, Sandile, Delray und Chunky getroffen. Den Rest des Nachmittags haben wir dann eigentlich am Schreibtisch im Bayworld verbracht, danach ging’s noch kurz in die Mall ein paar Sachen einkaufen und dann ab nach Hause Blog schreiben, Bilder angucken, an das coole Wochenende denken und wiedermal Harry Knitter gucken.
Noch eine ganz kleine aber unglaubliche Ergänzung meinerseits (Janne). Auf meinem Weg zum Munch, genau gnommen auf der Russel einer ziemlich steilen Straße nahe des Centrals kam mir doch tatsächlich ein Typ mit Einkaufswagen entgegen gefahren. Also der Typ stand hinten drauf und hat sich runter rollen lassen! Jackass South Africa or what? Der Macker hatte ruck zuck einen Affenzahn drauf und während ich mich noch fragte, wie der denn wohl bremst, konnte ich schon im Rückspiegel beobachten wie er sich samt Einkaufswagen auf den Bart legte. Junge, Junge! Aber eins muss man ihm lassen, er fuhr den wohl einzigen Einkaufswagen mit Straßenzulassung ...zumindest hatte er ein Nummernschild! :D
surfen in jeffreys bay
Tag 64: Nach einer angenehmen Nacht im Hippie-Dorm, haben wir erstmal ne Runde gefrühstückt und unseren Kram zusammen gepackt. Danach sind Janne, Achim und ich surfen gegangen. Die Wellen, die vom Hostel aus noch ganz klein aussahen, waren in Wirklichkeit ganz schöne Brecher und kamen irgendwie von allen Seiten. Es war ganz schön schwierig sich auf dem Brett zu halten und uns ist so manches Mal das Brett an den Kopf geknallt. Nach 'ner Stunde hab ich mich dann wieder auf den Weg ins Hostel gemacht, Janne und Achim haben sich nochmal in die Wellen geworfen die alten Surferboys ;). Gegen Mittag sind wir dann noch eine Runde shoppen gegangen, dann ging's auch schon wieder Richtung P.E.. Haben aber am Ortseingangsschild von Jeffreys Bay noch 'nen schönen Liebe-Aufkleber von Achim dran geklatscht (wie auch schon im Tsitsikamma). Abends haben wir uns dann im Wohnzimmer die ganzen Fotos vom Wochenende angeschaut und das ein oder andere Bier geknistert. Stella und Achim haben auf jeden Fall die coolere Kamera. Eigentlich hatten Janne und ich den teuflischen Plan ihnen ihre Kamera zu entwenden und anstattdessen Janne's Kamera unterzujubeln (muhaha). Vorne wollten wir noch 'ne Klopapierrolle dranbasteln und sie schwarz anmalen, dann wär's ne 1A Spiegelreflex mit Objektiv gewesen.
Dienstag, 9. November 2010
wat schön die natur
Tag 63: Heute morgen bin ich mit weniger Nacken aufgewacht als ich eingeschlafen war – juhu ;). Janne’s Elephantenschmerztablette hat also ein bisschen geholfen. Sind also früh aufgestanden und haben uns auf den Weg in den Tsitsikamma Nationalpark gemacht. Dort sind wir ja das letzte Mal den Otter Trail gewandert, der stand heute also nicht auf’m Zettel, diesmal ging’s zur Hängebrücke. Der Trail ist nicht so weit und auch nicht so steinig wie der Otter Trail, aber auch wunderschön. Es ging wieder an der Küste entlang, an kleinen Buchten vorbei, teilweise durch den Wald hin zur Flussmündung des Stormsriver. Dort trifft das dunkle Flusswasser auf das Meerwasser und man kann genau erkennen, wo der Fluss aufhört und das Meer anfängt. Nach der kurzen Wanderung haben wir dann noch einen Speedboat-Trip gemacht – jej Speedboat! Vor allen Dingen schön vorher noch nen Calamari-Salat gegessen, diese Calamari hatten auf jeden Fall gute Chancen nochmal wieder in die Wildnis zurückgelassen zu werden. Es war richtig schaukelig, die Wellen waren riesig und das Boot ziemlich schnell, die Calamari sind aber alle drin geblieben. Haben erst eine kurze Runde vor der Küste gedreht, dann ging es in die Flussmündung hinein. Der Guide hat uns dann erzählt, dass das Süßwasser aus dem Fluss quasi oben schwimmt und das Meerwasser unten. Angeblich kann man dort gut schnorcheln weil die Haie ja alle unten schwimmen und nicht nach oben kommen. Ich hab ihn dann nochmal gefragt ob die Haie wirklich nicht nach oben kommen und daraufhin meinte er: „Yes! …………………………………………. They won’t!“ ?????????? Naja, dann hat man zumindest nochmal nen Hai gesehen bevor man gefressen wurde. Nach der kleinen Bootstour haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, raus aus dem Tsitsikamma und auf nach Jeffrey’s Bay zum Ubuntu Hostel (auf dem Weg haben wir noch einen Baboon gesehen, siehe Schnappschüsse). Das Ubuntu hat sich als echte Hippie-Hochburg herausgestellt, vonwegen Räucherstäbchen, selbstgebastelte Traumfänger aus Stacheldrahtzaun, hier noch n Mandala, da noch n bisschen Tranquility. Aber schön war’s und alle waren sehr nett. Abends wurde sogar noch gegrillt, danach sind wir alle ins Bett gefallen.
tubiiiieees!!!
Tag 62: Heute Morgen hieß es mal wieder früh raus aus den Federn! Man könnte fast meinen wir wären hier am anderen Ende der Welt zu Frühaufstehern geworden... Was das angeht kann ich Entwarnung geben. Das Ding ist nur, hier gibt es so viele tolle Dinge zu erleben und da steht man gern auch mal ein bisschen früher auf. Heute ging es gemeinsam mit Achim und Stella zum Blackwater Tuben, was man sich etwa so vorstellen kann, wie mit einem Trekkerreifen unterm Allerwertesten einen Gebirgsbach runter zu paddeln, Stromschnellen und das ganze Pipapo inklusive! Nee, wat'n Spassss! Aber von vorne. Morgens schnell was an die Kauleiste geheftet, dann rein in den Neo und ab auf den Bakkie. Mit dem gings dann über Stock und Stein ab in den Wald, wo wir noch einmal 10 Minuten Fußmarsch vor uns hatten, der teilweise einer Kletterpartie glich und deutlich durch den Reifen, den man über die Schulter hängen hatte, erschwert wurde. Dieser Abstieg war es auch, der zur Folge hatte, dass Anke sich schon vor dem vermeintlich risikoreichen Part der Tour den Nacken verdrehte. Blöd gelaufen, aber kann man nix machen, vor allem wenn der Willen zu paddeln stärker ist als die Schmerzen... Anke hat also die Zähne zusammengebissen und die Paddel (formally known as Hände) in den Stormsriver gehauen! (Respect!) Neben Stromschnellen die für reichlich Action, Spaß und auch den einen oder anderen Lacher sorgten (irgendwer fällt halt immer raus oder bleibt am Stein hängen...) gab es immer wieder die Möglichkeit von Felsvorsprüngen zu hüpfen, mal mit (weiter unten) und mal ohne Reifen (aus luftigeren Höhen). Sowas lässt man sich als Anbeter des Schmerzes (die Wassersprigner unter uns wissen wovon ich spreche) natürlich nicht zweimal sagen und so wurden fleißig Arschbomben gemacht! :) Das es zwischendurch auch immer mal wieder "Becken" mit nahezu keiner Bewegung im Wasser gab, kam einem da als kleine Verschnaufpause ziemlich gelegen ...schließlich musste man auch immer Angst haben von Achim aus dem Reifen gekegelt zu werden! ;) Nach ca. 3 Stunden Paddeln waren wir allesamt ziemlich im Eimer und so kam das Mittagessen, das uns im Hostel erwartete genau rechtzeitig. Nachmittags ging es dann noch zum höchsten Bungeejumping der Welt! Aber nur gucken, nichts anfassen! ;) Abends dann noch die eine oder andere Verperlung gezischt und dann ab in die Koje.
into the wild…
home affairs
Tag 60: Heute hatte ich (Janne) mal wieder ein 'real African experience' ...allerdings eins, auf das ich gut hätte verzichten können! Um meine Aufenhaltsgenehmigung zu verlängern, war ich beim Department of Home Affairs. Ich hatte schon von allen Seiten gehört, dass es ziemlich nervig und anstrengend sein sollte und ich mir ein gutes Buch und Wasser einpacken sollte, weil man wohl gut und gerne 5 Stunden und mehr in dem Laden verbringen kann. Netterweise hatte Chunky vom Bayworld vorher für mich dort angerufen um rauszufinden, wann ich am besten kommen sollte, um eben nicht einen ganzen Tag da zu verbringen. Kurz vor vier war die Ansage und kurz vor vier war ich auch da. Also alles so gemacht, wie vom Home Affairs selbst "angeordnet". Ja, nur blöd, dass man mich dann an der Tür nicht mehr rein lassen wollte. Aber damit nicht genug, man hat auch nicht mit mir gesprochen. Keine Auskunft, GAR NIX! Stattdessen wurde mir in einer Tour die Tür vor der Nase zugeknallt (immer dann wenn jemand rausgelassen wurde, der Laden hat nämlich bis 16:00 Uhr auf!). Irgendwann hab ich dann sogar versucht mich mit den sackunfreundlichen Securities per Hand und Fuß durch die Scheibe zu unterhalten ...kurz bevor mir das internationale Zeichen für "Ihr könnt mich mal!" rausgerutscht ist bin ich dann aber ins Auto und ab nach Hause. Ich freu mich schon, wenn ich wieder hin darf ...NICHT!!!
Donnerstag, 4. November 2010
wir geben gas mit 100% wellenspaß (nicht!)
Tag 59: Heute früh ging’s gegen 7 Uhr ZACK aus den Federn und ab zum Flughafen, denn wir versuchen gerade unseren Flug umzubuchen. Wir überlegen von Kapstadt aus zurückzufliegen und nicht von P.E.. Am Flughafen sagte man uns jedoch, das wär nicht möglich weil wir ein IT-Ticket haben (whatever that is…). Irgendwie kann das nur vom Reisebüro aus in Deutschland umgebucht werden. Die hatten uns jedoch zum Flughafen hier geschickt mit der Begründung, dass sie es nicht umbuchen können, sondern nur der Flughafen vor Ort (ein bisschen wie bei Asterix und Obelix mit dem Passierschein E irgendwas uns fällt der Name vom Film nicht ein ;)). Es wird wohl leider nix mit dem Umbuchen, so dass wir einen neuen Plan aushecken müssen. Werden nun Ausschau nach Angeboten halten und vor unserer Abreise vielleicht nochmal so nach Kapstadt fliegen. Nachdem wir das erledigt hatten, sind wir dann weiter zum Bayworld gefahren, wo Nicky gerade dabei war eine Stunde zum Thema Pflanzen zu geben. Janne: „Ich glaube von allen Kindern, die heute hier waren, hab ich am meisten gelernt!“ Auf die Stunde folgte eine Runde durch’s Ocenarium, ein großes Meerwasseraquarium, und durch die Schlangenwelt, dort gibt es Schlangen ;).
Danach sind wir schnell zur Beachfront gelaufen, um uns mit Moses zu treffen, der uns zwei schöne Bilder gemalt hatte. Die also schnell eingepackt und ZACK ging’s auch schon wieder zurück zum Bayworld, Jules einsammeln, Badeschlüpfer holen und ab zum Surf Centre, rein in die Wetsuits, Board eingesäckelt und los ging’s. Die Wellen waren heute zwar nicht so der Knaller, aber hin und wieder waren ein paar gute dabei. Außerdem klappt’s von Mal zu Mal besser und macht richtig Spaß. Gegen 17h ging’s dann wieder zurück zum Surf Centre, raus aus den Wetsuits rein in die normale Klamotte, Jules nach Hause bringen und ab in die WG.
pitsch, patsch, pinguin
Tag 58: Heute ging es wieder früh raus und ab ins Bayworld. Auch heute haben wir uns da wieder pudelwohl gefühlt, jede Menge Kaffee getrunken und mit Nicky, Jules und Co. gequatscht. Wir sind dort wirklich so herzlich aufgenommen worden, dass es wirklich schade ist, dass wir nicht schon früher dort gestrandet sind. Am Nachmittag hat Julia uns dann mit zum Samrec Center genommen, der Pinguinaufzuchtstation, in der sie ebenfalls volunteert. Dort durften wir uns alles ganz genau anschauen und wurden dann auch gleich voll eingespannt, denn so eine Pinguinrasselbande ist eine ganze Menge Arbeit. Pinguine sind zwar nicht ordentlicher als andere Tiere, aber sie lieben es sauber. Und so sind Anke, Julia und ich in ihren Pool geklettert um da die Scheiße von den Felsen zu schrubben ...nur damit die kleinen Styler gleich wieder hinaufklettern konnten, um sie wieder dicht zu scheißen. Das konnte man ihnen jedoch gar nicht böse nehmen, weil sie einfach soooo witzig sind! Auch wenn diese Tiere nur kurz bei Samrec bleiben (in der Regel bleiben sie nur ein paar Wochen, werden ein bisschen aufgepeppelt und sobald wie möglich wieder in die Wildnis entlassen), scheinen sie es sich doch gut gehen zu lassen. Voller Neugier und rotzfrech watscheln sie um einen herum und versuchen auch schon mal gerne nach einem zu schnappen, was selbst das Putzen des Pools für Anke und mich zum Abenteuer gemacht hat. Neben dem Putzen haben wir zugeschaut wie ein paar Neuankömmlingen Blut abgenommen wurde, haben uns jede Menge von Jules und den anderen Volunteers erklären lassen und mit Lovelace, einem Rockhopper und einem der ganz wenigen Pinguine die dauerhaft im Samrec leben, gespielt. Abends dann wieder same, same, Harry Potter und Lost!
unsere neue homebase
Tag 57: Heute hatten Janne und ich unseren ersten Tag im Bayworld (hätten uns mal Schultüten basteln sollen), dem Naturkundemuseum hier in P.E. Da ich ein Gedächtnis wie ein Sieb habe und kein Internet (zumindest nicht gerade), um nachzuschauen, was ich schon von Bayworld erzählt habe, kommt jetzt nochmal fix die Kurzfassung. Also Bayworld = Naturkundemuseum in P.E. aber als Schule registriert, allerdings eine Schule ohne feste Schülerzahl, denn die Schüler kommen von den umliegenden Schulen in P.E.. Es arbeiten vier Lehrer dort und zwei Volunteers (Julia und Shami), mit uns sind es nun vier Volunteers. Nicky ist die Schulleiterin, Sandile (ich glaube so schreibt man seinen Namen) unterrichtet und macht den organisatorischen Kram und dann noch Delray (so spricht man’s zumindest aus ;)) und Chunky, sie unterrichten auch beide. Die Themen sind immer unterschiedlich: Vögel, Piraten, Invertebraten, Pflanzen und so weiter. Es gibt immer eine Stunde und dann geht’s ab ins Museum. Heute haben wir eine Stunde zum Thema Piraten mit angeschaut und sind dann mit der Gruppe zusammen durch’s Museum gegangen. Weil viele Schulen zurzeit wegen den anstehenden Abschlussprüfungen absagen mussten haben wir aber auch eine Menge Kaffee getrunken und viel mit den anderen gequatscht. Der Streik der hier im September stattgefunden hat, hat alles ein bisschen durcheinander gebracht, die Kinder hatten viel zu wenig Schule (extra WM-Ferien, normale Ferien, Streik-Ferien) und nun kommen die Abschlussprüfungen und viele Schüler haben keinen blassen Schimmer von gar nichts.
Richtig gut haben wir uns von vornerein mit Julia verstanden, sie kommt aus New York, wohnt hier bei ihrem Onkel und volunteert im Bayworld und bei Samrec, der Pinguinaufzuchtsstation hier in P.E.. Mittags sind wir noch gemeinsam zum Munch gefahren und haben dort erstmal ordentlich Mittagessen inhaliert. Danach ging‘s ab in die Bird Street eine Runde Hölländisch-Hausaufgaben machen und Interviews auswerten. Vor der Haustür haben wir erstmal schön den Alarm ausgelöst, weil wir den Code vergessen hatten, der uns erst kurz vorher gesagt worden war. Naja, Schwund is immer, es kam keine Polizei von daher war es glaube ich nicht sooooo schlimm. Wir hoffen wir haben nicht irgendeinen Selbstzerstörungsknopf gedrückt.
Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, vor allen Dingen im Bayworld haben wir uns sofort wohlgefühlt. Ich denke es ist unsere neue Homebase geworden. Abends ging nicht mehr sonderlich viel außer Harry Knitter 2 schauen und danach noch eine Folge Looooooooooooooost. Wat spannend!
Richtig gut haben wir uns von vornerein mit Julia verstanden, sie kommt aus New York, wohnt hier bei ihrem Onkel und volunteert im Bayworld und bei Samrec, der Pinguinaufzuchtsstation hier in P.E.. Mittags sind wir noch gemeinsam zum Munch gefahren und haben dort erstmal ordentlich Mittagessen inhaliert. Danach ging‘s ab in die Bird Street eine Runde Hölländisch-Hausaufgaben machen und Interviews auswerten. Vor der Haustür haben wir erstmal schön den Alarm ausgelöst, weil wir den Code vergessen hatten, der uns erst kurz vorher gesagt worden war. Naja, Schwund is immer, es kam keine Polizei von daher war es glaube ich nicht sooooo schlimm. Wir hoffen wir haben nicht irgendeinen Selbstzerstörungsknopf gedrückt.
Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, vor allen Dingen im Bayworld haben wir uns sofort wohlgefühlt. Ich denke es ist unsere neue Homebase geworden. Abends ging nicht mehr sonderlich viel außer Harry Knitter 2 schauen und danach noch eine Folge Looooooooooooooost. Wat spannend!
holzschuhe
Tag 56: Heute Morgen gings auf den Markt. Denn seit langem haben es Wind und Wetter heute endlich einmal wieder zugelassen, dass die Händler an der Beachfront ihre kleinen Stände und Buden aufstellen konnten. Mittlerweile sind wir auch ziemlich gut geworden im freundlichen, aber dennoch bestimmten ablehnen der absoluten Supersonderangebote. Außerdem kamen wir heute mit klaren Vorstellungen, von dem was wir kaufen wollten, was die Sache auch ein bisschen einfacher macht. Trotzdem, auch hier haben wir uns vor den besten Angeboten der Stadt wieder kaum retten können. Stets waren wir der erste Kunde des Tages (is klar!) und allein das war für die Händler schon Grund genug uns einen „good price“ zu machen. Highlight war allerdings ein Händler bei dem wir am Ende sogar eine Obstschale gekauft haben. Als er eben jene Schale polierte und ich ihn fragte, was er denn dafür nähme nuschelte er irgendwas in seinen nicht vorhandenen Bart und reichte mir aber auch gleich die Dose, weshalb ich mir weitere Nachfragen erstmal verkniff. Ich halte also diese Dose und denke mir ,interessant, Schuhcreme‘. Als ich ihn dann frage, ob es sich bei der kleinen Blechdose, die ich in den Händen halte tatsächlich um Schuhcreme handelt schüttelt er seinen Kopf und verspricht, dass es extra für Holz sei. Is klar! Ein Blick auf den Dosenboden gibt meinem Misstrauen recht. Gleich der erste Satz, der mir ins Auge fällt, verspricht strahlend schöne Schuhe! Na ja, vielleicht ist die ja extra für Holzschuhe... Im Interesse eines guten Preises verkneife ich mir jedoch einen Hinweis ...mit dem Grinsen gelingt mir das nicht. Auch Anke muss schmunzeln, als sie es sieht. Am Ende sind alle zufrieden. Der Händler weil er etwas verkaufen konnte und wir weil wir wieder mal gut gehandelt haben.
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