Tag 63: Heute morgen bin ich mit weniger Nacken aufgewacht als ich eingeschlafen war – juhu ;). Janne’s Elephantenschmerztablette hat also ein bisschen geholfen. Sind also früh aufgestanden und haben uns auf den Weg in den Tsitsikamma Nationalpark gemacht. Dort sind wir ja das letzte Mal den Otter Trail gewandert, der stand heute also nicht auf’m Zettel, diesmal ging’s zur Hängebrücke. Der Trail ist nicht so weit und auch nicht so steinig wie der Otter Trail, aber auch wunderschön. Es ging wieder an der Küste entlang, an kleinen Buchten vorbei, teilweise durch den Wald hin zur Flussmündung des Stormsriver. Dort trifft das dunkle Flusswasser auf das Meerwasser und man kann genau erkennen, wo der Fluss aufhört und das Meer anfängt. Nach der kurzen Wanderung haben wir dann noch einen Speedboat-Trip gemacht – jej Speedboat! Vor allen Dingen schön vorher noch nen Calamari-Salat gegessen, diese Calamari hatten auf jeden Fall gute Chancen nochmal wieder in die Wildnis zurückgelassen zu werden. Es war richtig schaukelig, die Wellen waren riesig und das Boot ziemlich schnell, die Calamari sind aber alle drin geblieben. Haben erst eine kurze Runde vor der Küste gedreht, dann ging es in die Flussmündung hinein. Der Guide hat uns dann erzählt, dass das Süßwasser aus dem Fluss quasi oben schwimmt und das Meerwasser unten. Angeblich kann man dort gut schnorcheln weil die Haie ja alle unten schwimmen und nicht nach oben kommen. Ich hab ihn dann nochmal gefragt ob die Haie wirklich nicht nach oben kommen und daraufhin meinte er: „Yes! …………………………………………. They won’t!“ ?????????? Naja, dann hat man zumindest nochmal nen Hai gesehen bevor man gefressen wurde. Nach der kleinen Bootstour haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht, raus aus dem Tsitsikamma und auf nach Jeffrey’s Bay zum Ubuntu Hostel (auf dem Weg haben wir noch einen Baboon gesehen, siehe Schnappschüsse). Das Ubuntu hat sich als echte Hippie-Hochburg herausgestellt, vonwegen Räucherstäbchen, selbstgebastelte Traumfänger aus Stacheldrahtzaun, hier noch n Mandala, da noch n bisschen Tranquility. Aber schön war’s und alle waren sehr nett. Abends wurde sogar noch gegrillt, danach sind wir alle ins Bett gefallen.
in knappen shorts und nassem khakihemd durch den dschungel vom ostkap, fern vom basiscamp... wir reiten nie auf modewellen, hab'n nur schwachsinn unter unser'm tropenhelm!
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