Tag 62: Heute Morgen hieß es mal wieder früh raus aus den Federn! Man könnte fast meinen wir wären hier am anderen Ende der Welt zu Frühaufstehern geworden... Was das angeht kann ich Entwarnung geben. Das Ding ist nur, hier gibt es so viele tolle Dinge zu erleben und da steht man gern auch mal ein bisschen früher auf. Heute ging es gemeinsam mit Achim und Stella zum Blackwater Tuben, was man sich etwa so vorstellen kann, wie mit einem Trekkerreifen unterm Allerwertesten einen Gebirgsbach runter zu paddeln, Stromschnellen und das ganze Pipapo inklusive! Nee, wat'n Spassss! Aber von vorne. Morgens schnell was an die Kauleiste geheftet, dann rein in den Neo und ab auf den Bakkie. Mit dem gings dann über Stock und Stein ab in den Wald, wo wir noch einmal 10 Minuten Fußmarsch vor uns hatten, der teilweise einer Kletterpartie glich und deutlich durch den Reifen, den man über die Schulter hängen hatte, erschwert wurde. Dieser Abstieg war es auch, der zur Folge hatte, dass Anke sich schon vor dem vermeintlich risikoreichen Part der Tour den Nacken verdrehte. Blöd gelaufen, aber kann man nix machen, vor allem wenn der Willen zu paddeln stärker ist als die Schmerzen... Anke hat also die Zähne zusammengebissen und die Paddel (formally known as Hände) in den Stormsriver gehauen! (Respect!) Neben Stromschnellen die für reichlich Action, Spaß und auch den einen oder anderen Lacher sorgten (irgendwer fällt halt immer raus oder bleibt am Stein hängen...) gab es immer wieder die Möglichkeit von Felsvorsprüngen zu hüpfen, mal mit (weiter unten) und mal ohne Reifen (aus luftigeren Höhen). Sowas lässt man sich als Anbeter des Schmerzes (die Wassersprigner unter uns wissen wovon ich spreche) natürlich nicht zweimal sagen und so wurden fleißig Arschbomben gemacht! :) Das es zwischendurch auch immer mal wieder "Becken" mit nahezu keiner Bewegung im Wasser gab, kam einem da als kleine Verschnaufpause ziemlich gelegen ...schließlich musste man auch immer Angst haben von Achim aus dem Reifen gekegelt zu werden! ;) Nach ca. 3 Stunden Paddeln waren wir allesamt ziemlich im Eimer und so kam das Mittagessen, das uns im Hostel erwartete genau rechtzeitig. Nachmittags ging es dann noch zum höchsten Bungeejumping der Welt! Aber nur gucken, nichts anfassen! ;) Abends dann noch die eine oder andere Verperlung gezischt und dann ab in die Koje.
in knappen shorts und nassem khakihemd durch den dschungel vom ostkap, fern vom basiscamp... wir reiten nie auf modewellen, hab'n nur schwachsinn unter unser'm tropenhelm!
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